Trockenheit und Waldbrandgefahr

In Teilen der Westschweiz, im Wallis sowie im Tessin ist die Waldbrandgefahr auf Stufe gross bis sehr gross.

Trockenheit im August

Der August war in weiten Teilen der Schweiz zu trocken. Besonders gross war das Regen-Defizit in der Westschweiz und im Wallis. In Genf fallen in einem durchschnittlichen August 82 Millimeter Regen. In August 2016 waren es nur 21 Millimeter. Dies entspricht rund einem Viertel des Mittels der Jahre 1981 bis 2010. Seit Messbeginn im Jahre 1864 war der August 2016 der sechsttrockenste August. Auch in Visp im Rhonetal brachte der August nur 30 % einer durchschnittlichen August-Regenmenge. Dort liegt der August 2016 in Sachen Trockenheit an vierter Stelle seit Messbeginn im Jahre 1959.

Trockenheit in der ersten Septemberhälfte

In Genf fiel im September bis jetzt noch kein Tropfen Regen. In Visp wurden am 4. und 5. September immerhin knapp 17 Millimeter Regen registriert. In den nächsten Tagen dauert die Trockenheit an: Flächendeckender Regen ist frühestens am Donnerstag, 15. September in Sicht. Bis dann gibt es höchstens in den Bergen lokale Regengüsse.

Grosse bis sehr grosse Waldbrandgefahr

In Teilen der Westschweiz, im Wallis, im Mittel- und Südtessin sowie im Misox gilt laut www.naturgefahren.ch Warnstufe 4 (grosse Waldbrandgefahr), im Wallis ist die Waldbrandgefahr in einigen Regionen sogar sehr gross (Stufe 5). Für das Ergreifen von Massnahmen sind die Kantone zuständig. Die aktuell gültigen Feuerverbote findet man unter www.waldbrandgefahr.ch. Im Tessin herrscht absolutes Feuerverbot im Freien. Im Kanton Waadt sowie im Misox ist es verboten, im Wald oder in Waldesnähe Feuer zu entfachen.