Überschwemmungen und Trockenheit

Während es am Montag stellenweise Überflutungen gab, herrscht in einigen Regionen in der Schweiz Trockenheit.

Eine Karte zeigt die Verteilung des Aprilniederschlags.

Bildlegende: Regenmenge April 2015 Speziell im Engadin und im Münstertal war es bisher viel zu trocken. SRF Meteo

Vor allem dank den kräftigen Regenfällen am Montag ist die Regenmenge im April bisher in weiten Teilen der Deutschschweiz im Bereich des langjährigen Mittels. Obwohl es am Montag auf der Alpensüdseite teils anhaltend regnete, konnte das Regendefizit dort noch nicht aufgeholt werden. Die April-Mengen liegen im Tessin bisher vielerorts bei 20 bis 50 % des langjährigen Mittels.

Trockene Alpentäler

Eine Karte zeigt die prozentualen Regenmengen.

Bildlegende: Vergleich zur Norm Speziell in den Alpentälern, aber auch im Süden ist der April bisher zu trocken. SRF Meteo

Aussergewöhnlich trocken war der April bisher vor allem im Engadin und im Münstertal. In Sta. Maria (Münstertal) wurden erst 2 mm Regen registriert, was nur gerade 3 % der zu erwartenden Regenmenge entspricht. In Samedan entsprechen 3.9 mm rund 10 % des langjährigen Mittels. Ebenfalls viel zu trocken verlief der April bisher in Andeer (GR) und im Rhonetal, beispielsweise in Sion, mit jeweils rund 10 mm Regen.

Waldbrandgefahr

Das Amt für Wald und Naturgefahren des Kantons Graubünden warnt vor grosser Waldbrandgefahr im Churer Rheintal und im Unterengadin (www.gr.ch). In den kommenden Tage dürften aber auch in den bisher zu trockenen Regionen einige Millimeter Regen fallen. Trotzdem reichen die erwarteten Mengen nicht überall aus, das Defizit rasch zu kompensieren. Lokalprognose Sta. Maria.