Sommerschnee Viel Neuschnee auf den Alpengipfeln

Oberhalb von 2000 bis 2500 Metern fällt bis zum Mittwoch zeitweise Schnee. So müssen sich die ÄlplerInnen überlegen, ob sie die Kühe von den höher gelegenen Sömmerungsalpen herunterführen. Auf den Berggipfeln bleibt die Schneedecke länger liegen.

Kühe im Schnee.

Bildlegende: Bergschnee Da Kühe bei Schnee nur noch aufwärts gehen, bereitet grösserer Schneefall Probleme auf Sömmerungsalpen. Franz Schweizer, 22.10.2014, Passwang/SO

Das wichtigste in Kürze

  • Besonders im Kanton Graubünden muss auf einigen Sömmerungsalpen oberhalb von 2200 m mit mehreren Zentimetern Schnee gerechnet werden.
  • BergsportlerInnen müssen die grossen Neuschneemengen auf den zentralen und östlichen Alpengipfeln in nächster Zeit bei der Routenwahl berücksichtigen.
  • Auf dem Flüelapass/GR kann in der Nacht auf Mittwoch und am Mittwochmorgen vorübergehend Schnee auf der Strasse liegen.

Uneinheitliche Schneefallgrenze

Die Schneefallgrenze sinkt regional unterschiedlich tief. In den westlichen Alpen gibt es kaum unter 2500 m Schnee. Dagegen ist in den östlichen Alpen am Mittwochmorgen eine Schneefallgrenze unter 2000 m denkbar. So sehen die EinwohnerInnen von Arosa möglicherweise einige nasse Schneeflocken.

Viel Niederschlag im Norden

Niederschlagsmengen in der Schweiz bis Mittwochabend.

Bildlegende: Regionale Unterschiede Auf den Gipfeln des zentralen und östlichen Alpennordhangs sind bis 100 mm Niederschlag möglich (etwa 1 m Neuschnee). SRF Meteo

Am meisten Niederschlag fällt vom östlichen Berner Oberland über die Zentral- und Ostschweizer Alpen bis nach Nordbünden. Die grössten Mengen gibt es auf den Bergen, bereits in den Tälern sind die Regenmengen geringer. Auch im Flachland bringen die Regengüsse deutliche Unterschiede.