Wetterbox zu Wintergewittern

Letzten Sonntag hat es geschneit und dazwischen gab es sogar Gewitter. Welche Wetterlage ist nötig, dass es zu einem Wintergewitter kommt?

Graue Karte der Region Winterthur, 10 rote Kreuzchen bei Kyburg

Bildlegende: Blitzeinschläge am 17. Januar 2016 an der Kyburg bei Winterthur. SRF Meteo

Wintergewitter sind weit weniger häufig als Sommergewitter und nie so heftig. Am letzten Sonntag gab es gerade mal 10 Blitze in der Schweiz, alle an der Kyburg bei Winterthur. An einem Gewittertag im Sommer gibt es in der Schweiz gerne mal 10'000 Blitze. Und in einem Wintergewitter gibt es auch selten Hagel, höchstens einmal Graupel. Und der Schnee schluckt den Schall, es kann also sein, dass man zwar den Blitz sieht, aber den Donner nicht höhrt.
Die Physik von Wintergewittern ist die selbe wie für Sommergewitter: Es braucht eine labile Atmosphäre. Der Unterschied ist bloss, dass die Atmosphäre im Sommer vor allem auch durch auf Aufheizen des Bodens labil wird, im Winter dagegen muss es vor allem in der Höhe genügend kalt werden, dass es labil wird.


Wetterbox

4:10 min, aus Wetterbox vom 24.01.2016

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