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Wirbelsturm Maria Ex-Hurrikan erreicht die Schweiz

Vor knapp zwei Wochen hat Hurrikan «Maria» in der Karibik getobt und unter anderem Puerto Rico verwüstet. «Maria» ist anschliessend zwischen der US-Ostküste und Bermuda nach Norden gezogen und hat nun den weiten Weg über den Atlantik nach Europa geschafft.

Legende: Video Maria abspielen. Laufzeit 0:08 Minuten.
Aus me_meteo vom 02.10.2017.

Auf den Wetterkarten ist «Maria» fast nicht mehr zu erkennen. Der lange Weg über den Atlantik hat sie fast nicht überstanden. Sprich, der Hurrikan hat sich sehr stark abgeschwächt. «Maria» erreicht Europa noch als «laues Lüftchen» bzw. schwaches Tiefdruckgebiet. Mit im Gepäck hat «Maria» aber viel Feuchtigkeit.

Eine Europakarte mit Maria.
Legende: Ex-Maria erscheint nur als kleines Tief auf der Wetterkarte. SRF Meteo

Wolfgang ist der Chef

In den kommenden rund 48 Stunden wird «Maria» in ein Frontensystem eingebaut, welches von Tief «Wolfgang» angetrieben wird. «Wolfgang» mit Kern nördlich von Schottland steuert am Dienstag eine Kaltfront über Die Schweiz hinweg. Sie bringt uns teils kräftigen Regen und Sturmböen von 60 bis lokal 90 km/h. «Maria» ist bei diesem Vorgang als Feuchte-Lieferant nur «Wolfgangs» kleiner Helfer .

Kein Vergleich

Daten und ein Bild zu Maria.
Legende: Maria ist bei uns ein "laues Lüftchen" SRF Meteo

Maria hat beispielsweise in Puerto Rico Regenmengen von rund 500 mm gebracht, bei uns fallen am Dienstag voraussichtlich rund 20 mm. Maria brachte Windgeschwindigkeiten von 280 km/h, bei uns gibt es Böen von allerhöchstens 90 km/h.