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Heissluftballone kurz vor dem Start.
Legende: Arosa Erste Fahrt an der Alpinen Ballonwoche 2020. Ben Bläss
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Ballonwoche Arosa Ballonfahrer mit Wetterglück

Jedes Jahr treffen sich die Ballonfahrer im winterlichen Arosa. Letztes Jahr fiel die Internationale Alpine Ballonwoche aufgrund zu hoher Lawinengefahr aus.

Der Startschuss zur Internationalen Alpinen Ballonwoche fällt jeweils am Sonntag auf dem Obersee mit dem sogenannten «Night-Glooming». Dabei werden die Ballone zu Musik ein erstes Mal erleuchtet, bleiben aber noch am Boden.

Feuernde Ballone stehen am Boden in verschneiter Landschaft.
Legende: «Night-Glooming»: Start zur Internationalen Ballonwoche auf dem Obersee in Arosa. Tom Meisser

Am Montag fand dann die erste Fahrt statt. Bei guten Bedingungen ging es mit dem Südwestwind über Klosters bis ins österreichische Montafon. Für den langjährigen SRF-Meteorologen Peter Pöschl beginnt dann jeweils der Tag bereits um 5 Uhr morgens. Er studiert alle Wetterprognosemodelle und berät die Organisatoren in Wetterfragen. Er kennt sich mit den ballonspezifischen Prognosen bestens aus.

Der Wind sollte am Boden schwach sein, mit der Höhe zunehmen, aber möglichst die Richtung nicht allzu sehr wechseln.
Autor: Peter PöschlMeteorologischer Berater

Wind

Zum Starten und Landen des Ballons sollte die Windgeschwindigkeit am Boden nicht über 10 - 15 km/h betragen. In der Höhe ist dann wieder etwas stärkerer Wind erwünscht, damit der Ballon Fahrt aufnimmt und gesteuert werden kann. Thermik ist ungünstig, deshalb sieht man Ballone im Sommer nur in den Morgen- und Abendstunden.

Bewölkung

Da auf Sicht gefahren wird, darf kein Nebel und keine tiefe Bewölkung auf der Flugroute vorkommen. Die Sichtweite sollte mehr als 800 Meter betragen und der Boden immer zu sehen sein. Regen oder Schnee verunmöglichen eine Fahrt.

Lawinengefahr

Da letztes Jahr im Januar kurz vor der Ballonwoche sehr grosse Neuschneemengen gefallen waren, konnte der Anlass aufgrund der grossen Lawinengefahr nicht durchgeführt werden. Das Risiko war zu gross, bei der Landung im Gelände allenfalls eine Lawine auszulösen.