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In Genf fast 30 Grad Samstag Sommer, Sonntag Herbst

Am Samstag war es in der ganzen Schweiz noch sommerlich mit fast 30 Grad als Spitzenwert in Genf. In der Nacht auf Sonntag legte sich aber eine Kaltfront an die Alpen. Der Sonntag präsentierte sich im Norden eher herbstlich mit Schauern und kühlen 17 Grad. Im Süden kamen am Sonntag Gewitter auf.

Blick vom Etzel zum Seedamm, darüber ein tiefblauer Himmel und dahinter ein zartes Morgenrot über dem Zürcher Oberland.
Legende: Traumstart ins Wochenende Am Samstagmorgen gab es auf dem Etzel eine herrliche Morgenstimmung. Andrea Marty

Am Samstag wurde es in der ganzen Schweiz nochmals sommerlich. Es war oft sonnig, wenn auch nicht wolkenlos. Auf der Alpennordseite gab es verbreitet Werte zwischen 26 und 28 Grad, in Sitten wurden sogar 28,6 Grad gemessen. Die höchste Tagestemperatur wurde in Genf mit einem Spitzenwert von 29,4 Grad gemessen. Dieser Höchstwert wurde im Übrigen erst am Abend um 6 Uhr gemessen, als heisse Luft aus dem Rhonetal nach Genf einfloss. Südlich der Alpen lag die Höchsttemperatur bei gut 27 Grad.

Blick auf die Walliser Alpen mit Matterhorn und einem wolkenlosen Himmel.
Legende: Postkartenwetter Am Samstagmittag liessen sich vom Matterhorn perfekte Bilder machen. DB

Lange Zeit perfektes Bergwetter

Am Samstag war es auch auf den Bergen bis weit in den Nachmittag sehr sonnig. Die Nullgradgrenze lag bei knapp 4000 Metern. Auf dem rund 3000 Meter hohen Diablerets lag die Höchsttemperatur bei knapp 10 Grad, und auf dem 2100 Meter hohen Pilatus wurden gut 15 Grad gemessen.

Die feinen Wolkenfäden nennen sich Asperitaswolken.
Legende: Faszinierendes Wolkenspiel Asperitaswolken über Dotzigen am Samstagabend. Benjamin Maurer

Am Abend erste Gewitter und Joran

Lange Zeit blieben am Samstag die Quellwolken über den Bergen harmlos. Erst nach 17 Uhr ging es mit den ersten Regengüssen an den zentralen und östlichen Voralpen und Alpen los. Schauer gingen zwischen dem Brünig und dem Sarganserland nieder. Am späten Samstagabend brachte eine weitere Regenzelle vom Kanton Zürich bis an den östlichen Bodensee teilweise starken Regen. In St. Gallen fielen rund 13 Millimeter. Mit der Annäherung der Kaltfront am Abend gab es auch Joraneffekte am Jura, also Fallwinde. In Neuenburg lag die Spitzenböe bei knapp 70 Kilometern pro Stunde.

Wolkenwalze am Jura.
Legende: Fallwind am Jura Mit dem Joran stürzen Wolken über den Jura nach Süden. Elsbeth Mathys

Sonntag: Graue Maus

Am Sonntag war es in der Deutschschweiz meist stark bewölkt, und am Vormittag fiel vor allem an den östlichen Voralpen Regen. Die Höchsttemperaturen lagen im Bereich um 17 Grad, also rund 10 Grad tiefer als am Vortag. Besonders im Rhonetal gab es aber auch längere sonnige Phasen. Im Tessin war es am Sonntagvormittag ebenfalls noch länger sonnig, und das Thermometer stieg bis auf 26 Grad. Im Laufe des Nachmittages kamen im Tessin Regengüsse und Gewitter auf. Auch in der Zentral- und Ostschweiz setzten am Sonntagnachmittag neue Schauer ein.

Eine tiefliegende Wolkendecke über dem Klöntalersee im Glarnerland.
Legende: Herbstlicher Klöntalersee Am Sonntagmorgen war der Klöntalersee grau verhangen. Andrea Marty

Am Mittwoch ist der Sommer wieder da

Am Montag fällt im Osten und speziell im Süden noch Regen. Ein Hoch sorgt im Norden rasch wieder für sonnigeres Wetter. Mit Bise und 18 bis 20 Grad bleiben die Temperaturen vorerst noch verhalten. Von Dienstag bis Donnerstag ist es in der ganzen Schweiz oft sonnig, und am Mittwoch wird es mit Nachmittagstemperaturen zwischen 24 und 28 Grad wieder fast in allen Gegenden sommerlich.

Blick von der Rigi auf den Vierwaldstättersee mit Bürgenstock und Pilatus.
Legende: Blick von der Rigi Am Samstag in der Früh hatte es nur wenige Wolken über den Bergen der Zentralschweiz. Stefan Kunz

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