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Nicole Glaus zum Windchill-Effekt
Aus Meteo vom 14.10.2020.
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Windchill-Effekt Brrr...! Die Bise lässt uns schlottern

Mit zügiger Bise fühlen sich die 8 Grad von Donnerstag eher wie 4 Grad an. Dafür verantwortlich ist der Windchill-Effekt.

Bei mehrheitlich bewölktem und zeitweise nassem Wetter erreichen am Donnerstag die Temperaturen auf der Alpennordseite nur noch 7 bis 10 Grad. Aufgrund der zügigen Bise und dem sogenannten Windchill-Effekt fühlt sich die Luft am Donnerstag jedoch deutlich kühler an.

Eine Schweizkarte zeigt für verschiedene Ortschaften die Höchsttemperatur für Donnerstag sowie die gefühlte Temperatur.
Legende: Windchill-Effekt am Donnerstag Mit zügiger Bise fühlt es sich deutlich kühler an, als man es von den Temperaturen erwarten würde. Die Höchstwerte von 8 Grad in Zürich fühlen sich am Donnerstag eher wie 4 Grad an, die 7 Grad in Bern wegen stärkerem Wind sogar nur wie 2 Grad. SRF Meteo

Wind lässt uns frieren

Ohne Wind bildet sich auf der Haut ein dünnes Warmluftpolster. Bei Wind wird die winzige Isolationsschicht dauernd weggetragen und unserem Körper wird somit Wärme entzogen. Der Windchill-Effekt lässt uns also frieren. Ausserdem gilt: Je stärker der Wind bläst, desto stärker ist der Windchill-Effekt.

Die gefühlte Temperatur hängt nicht nur vom Windeinfluss ab. Andere ebenso zentrale Einflussfaktoren sind Luftfeuchtigkeit, direkte Sonneneinstrahlung, Aktivitätsgrad des Menschen, Körpergrösse, Gewicht und Bekleidung.

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