Wetterbericht

« Häufig sonnig, einige Wolkenfelder und Quellwolken, lokal kurz Regen nicht ausgeschlossen. Etwa 22 Grad. »
Daniela Schmuki
SRF Meteo Daniela Schmuki
  • Samstag, 19. August 2017, 21:24 Uhr

Tageszusammenfassung

Nach heftigen Gewittern ruhiger Samstag

Der Freitag ging turbulent zu Ende mit Sturm- und lokal sogar Orkanböen, Hagel und Starkregen. Vor allem in der Zentral- und Ostschweiz kam einiges an Regen zusammen: Bis heute Morgen verbreitet 30 bis 50 mm. Stellenweise ist das so viel, wie ¼ des durchschnittlichen Augustniederschlages. Entsprechend häuften sich die Meldungen von gefüllten Kellern, Überflutungen und Verkehrsbehinderungen. Heute Samstag waren im Norden nur noch einzelne Regenschauer unterwegs. Im Tessin und in Südbünden ging allerdings kräftiger Gewitterregen nieder. Im Münstertal GR kamen knapp 60 mm zusammen. Die Sonne zeigte sich vor allem im Westen und Süden häufig. Im Tessin gab es rund 28 Grad. In der Zentral- und Ostschweiz dominierten Wolken, dies bei rund 21 Grad. (Daniela Schmuki)

Allgemeine Lage

Satellitenbild vom Mittag. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Satellitenbild vom Mittag.

In den nächsten Tagen verharrt kühlere Luft über der Schweiz. Vor allem im Osten bleibt die Luft am Sonntag noch schwach anfällig für Schauer. Der Einfluss des Hochdruckrückens nimmt aber täglich zu, das Wetter wird stabiler. Am Montag steift noch eine schwache Warmfront die Zentral- und Ostschweiz. Ab Mitte der Woche sind die Sommertemperaturen zurück.

Prognose bis Sonntag

Bodensee bis Genfersee, Jura und Region Basel

Die Wolken lockern auf, die Nacht wird frisch. Tiefstwerte von 9 bis 12 Grad. Am Sonntag scheint oft die Sonne. Im zentralen und östlichen Mittelland wie auch entlang des Rheins ziehen einige Wolkenfelder auf, die die Sonne auch mal abdecken können. Einzelne, lokale Regenschauer zwar möglich, doch eher die Seltenheit. 20 bis 23 Grad, in der Romandie bläst mässige Bise.

Voralpen und Alpen mit Wallis

In der Nacht lockern die Wolken auf, Schauer gehen nur noch lokal nieder. Tiefstwerte zwischen 8 und 12 Grad. Am Sonntag setzt sich die Sonne besser durch. Vor allem im Wallis und in den westlichen Alpen scheint meist die Sonne mit einigen Quellwolken an den Bergen. Zahlreicher bleiben die Wolken in den zentralen und östlichen Bergen. Ein kurzer Regenguss ebenfalls nicht ganz ausgeschlossen. 19 und 22 Grad, im Rhonetal bis 25 Grad. Auf 2000 m 7 bis 10 Grad, Nullgradgrenze auf 3000 m. Auf den Gipfeln weht etwas West- bis Nordwestwind.

Tessin und Engadin

Schauer und Gewitter lassen nach, die Wolken lockern auf. Frische Nacht bei Tiefstwerten von 13 bis 17 Grad im Tessin und 3 bis 8 Grad im Engadin.

Am Sonntag scheint im Tessin vom Misox bis zum Puschlav meist die Sonne. Im Engadin lösen sich die Wolken auch rasch auf. Im Unterengadin bleibt es am längsten grau. Im Tessin mit Nordföhn bis 29 Grad warm, im Engadin 16 Grad.

Aussichten bis Dienstag

Alpennordseite und Wallis

Am Montag scheint zunächst die Sonne. Tagsüber ziehen vor allem in der Zentral- und Ostschweiz dichte Wolken auf. Regen fällt aber kaum. Im Westen bleibt es sonnig. Am Dienstag scheint mehrheitlich die Sonne, trotz dünnen Wolkenfeldern. Die Temperaturen steigen an, am Montag noch 21 bis 24 Grad, am Dienstag zwischen 25 und 28 Grad. Weiterhin kühle bis kalte Nächte.

Alpensüdseite und Engadin

Am Montag und Dienstag bleibt es meist sonnig. Von Zeit zu Zeit ziehen ein paar Wolkenfelder auf. Einzig im Engadin und im Münstertal können die Wolken am Montagnachmittag auch mal dichter sein. Der Nordwind lässt nach, im Tessin um 27 Grad. Im Oberengadin 16 bis 19 Grad, im Unterengadin zwischen 20 und 23 Grad. Kühle bis kalte Nächte.

Trend bis Samstag, 26. August

Ein kleiner Bergsee bei stahlblauem Himmel und viel Grün darum herum. Die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wolkenlos ist es nicht immer, die Temperaturen laden aber zum Baden ein.

Sommerliche Temperaturen

Badifans kommen voll auf ihre Kosten: Die Sommerwärme bleibt uns erhalten. Ab Mittwoch sind sogar Hitzetage mit mindestens 30 Grad in Sicht.

Noch nicht ganz klar ist die Niederschlagstendenz: Am Mittwoch erwarten wir kaum Gewitter, doch bereits am Donnerstag steigt die Gewitterneigung vorübergehend an. Für Freitag und Samstag sind sich die Wettermodelle noch nicht einige, ob sich die Gewitter auf die Berge beschränken oder auch im Flachland niedergehen können.