Wetterbericht

« Von allem etwas: Sonne, Hochnebel und Wolkenfelder. Am sonnigsten ist es in den Alpen. Etwa 2 Grad. »
Jürg Zogg
SRF Meteo Jürg Zogg
  • Freitag, 18. Januar 2019, 12:00 Uhr

Allgemeine Lage

Meteosat Satellitenbild, Infrarotkanal. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Meteosat Satellitenbild, Infrarotkanal.

Das Hoch mit Kern über Deutschland verlagert sich am Samstag allmählich nach Osteuropa. Die Luft bleibt aber relativ trocken, die Bise lässt nach. Am Sonntag nähert sich aus Westen feuchtere und schaueranfällige Luft.

Prognose bis Samstagabend

Bodensee bis Genfersee, Jura und Region Basel

Zunächst scheint vielerorts die Sonne. Nur am Nordrand der Schweiz sowie Richtung Voralpen hat es stellenweise dichte Hochnebelfelder. Im Laufe des Nachmittags ziehen aus Westen einige Wolken auf. Höchstwerte um 2 Grad. Schwache und im Westen mässige Bise.
In der Nacht Abkühlung auf -5 Grad.
Am Samstag scheint oft die Sonne. Nebel- und Hochnebelfelder über dem Mittelland lösen sich meist auf. Ab etwa Mitte Nachmittag ziehen aus Westen Wolkenfelder auf. Höchsttemperaturen zwischen 0 und 2 Grad.

Voralpen und Alpen mit Wallis

Heute Nachmittag scheint meist die Sonne, nur in den Voralpen sowie im Berner Oberland hat es stellenweise hochnebelartige Wolkenreste. In der Westschweiz, im Berner Oberland und im Wallis ziehen im Laufe des Nachmittags Wolkenfelder auf.
Am Samstag gibt es viel Sonnenschein. In den Morgenstunden hat es in Graubünden noch Wolkenfelder, ab etwa Mitte Nachmittag ziehen aus Westen neue Wolken auf.
In den Tälern heute und morgen 0 bis 4 Grad. Auf 2000 m heute - 8, morgen -4 Grad. In den Alpen morgen föhnig.

Tessin und Engadin

Heute scheint oft die Sonne, gegen Abend ziehen im Sottoceneri Wolken auf. Im Tessin bis 10 Grad, der Nordföhn flaut am Nachmittag ab. Im Engadin -6 bis -2 Grad.
In der Nacht ist es im Tessin und im Misox bewölkt und stellenweise fällt etwas Schnee, in den tiefsten Lagen auch Regen. Tiefstwerte um 2 Grad.
Am Samstag ist es im Tessin und im Misox zuerst bewölkt und stellenweise nass, tagsüber gibt es sonnige Phasen bei 6 Grad. In Engadin hat es zuerst Wolkenfelder, dann wird es sonnig bei -6 bis -2 Grad.

Aussichten bis Montag

Alpennordseite und Wallis

Am Sonntag ist es wechselnd bewölkt mit einigen Schneeschauern, unterhalb von etwa 500 m fällt auch Schneeregen oder Regen. Am häufigsten nass wird es im Jura und im westlichen Mittelland. In den Alpen schneit es nur selten, vor allem im Wallis und in Graubünden scheint zeitweise die Sonne.
Am Montag geht es mit einem Gemisch aus vielen Wolken und etwas Sonne weiter. Ab und zu fällt etwas Schnee, vor allem in den Voralpen und am Alpennordhang.
Höchsttemperaturen an beiden Tagen um 1 Grad, auf 2000 m Höhe etwa -5 Grad.

Alpensüdseite und Engadin

Am Sonntag und Montag scheint häufig die Sonne. Im Nordtessin sowie im Engadin hat es zeitweise Wolken, es bleibt aber meist trocken.
Höchstwerte im Tessin um 6 Grad, im Engadin zwischen -6 und -2 Grad.

Trend bis Freitag, 25. Januar

Kurve mit den Höchstwerten der kommenden Tage. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Eistage in Sicht: ab Donnerstag kaum mehr über 0 Grad.

Nach Wochenmitte wird es immer kälter

Am Dienstag dominiert zuerst die Sonne bei Höchstwerten um 1 Grad. Im Laufe des Tages ziehen Wolken auf, die später vor allem im Westen Schneefall bringen. Danach wird die Wetterprognose recht unsicher. Ein Tief zieht von der Ostsee über Frankreich Richtung Mittelmeer. Zeitweise schickt es Schneewolken zur Schweiz, zeitweise scheint aber auch die Sonne. Wahrscheinlich schneit es am Mittwoch häufiger im Westen und Süden als im Osten.
Etwas klarer ist der Temperaturtrend: Es geht abwärts, ab Donnerstag bleibt es im Norden auch tagsüber frostig.