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International 10 Personen in Bierlager erschossen

In einem Bierlager der mexikanischen Ortschaft García sind zehn Personen erschossen worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei Opfer und Täter um Mitglieder verfeindeter Drogenbanden handelt. Unbeteiligte Personen, die sich ebenfalls am Tatort aufhielten, wurden verschont.

Schaulustige versammeln sich beim Tatort.
Legende: Schaulustige versammeln sich beim Tatort. Der Bundesstaat war zuletzt von schweren Gewalttaten verschont geblieben. Reuters

Vermutlich bei einer Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Banden sind im Norden von Mexiko zehn Menschen ums Leben gekommen. Bewaffnete stürmten am Freitag ein Bierlager in der Ortschaft García nahe der Industriemetropole Monterrey und eröffneten das Feuer, wie die örtliche Staatsanwaltschaft mitteilte. Sieben Opfer seien sofort tot gewesen, drei weitere seien auf dem Weg ins Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben.

Sieben Kilo Marihuana entdeckt

Nach Einschätzung der Ermittler handelte es sich bei den Opfern um Mitglieder einer kriminellen Organisation, die bei dem Überfall gezielt getötet wurden. Andere Personen, die sich während der Attacke in dem Geschäft aufhielten, seien verschont worden, sagte Staatsanwalt Javier Flores Saldívar. Die Polizei entdeckte demnach sieben Kilogramm Marihuana, eine Waage und ein Gewehr am Tatort.

Die letzten Jahre war der wirtschaftsstarke Bundesstaat Nuevo Léon von schweren Gewalttaten verschont geblieben. Im Jahr 2011 war die Region Schauplatz schwerer Gefechte zwischen verfeindeten Banden, darunter ein Brandanschlag auf ein Casino mit 52 Toten.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Was ist der Unterschied/Resultat, zwischen Terror und Amok? Der Begriff stammt aus dem malaiisch „meng-âmok“ und deckt sich in der Handlungsweise mit dem für uns bekannten „Berserker“. Wäre er Angehöriger einer nicht christlichen Religion, würde er als Terrorist betitelt. Nun, jetzt ist es wieder ein Sprössling aus dem eigenen Schlangennest. Da muss man natürlich ideologisch differenzieren. Was doziere ich da blöd rum: Mein tiefes Beileid an die Angehörigen und gute Genesung den Versehrten.
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    1. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      UPS. Mist, schon gesendet. What a shame of multitasking. Gehört natürlich nicht in dieses Forum rein, mein: „Unterschied/Resultat, zwischen Terror und Amok?“ Gehört nach Graz. I’m sorry. Redakteure, ansonsten mit Löschen nicht zimperlich, wenn es um "off-topic" oder Nettiquette geht :-(
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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Das Drogen- und Waffengeschäft muss enorme Gewinne generieren. Nach verschiedenen Berichten verfügen die Kriminellen über modernste, auch schwere Waffen und Ausrüstung renommierter Hersteller verfügen. Wie kommen diese Kontakte zustande? Menschenhandel gehört ebenfalls zum Geschäftsfeld der Kartelle. Da bedeutet jede relevante Konkurrenz immense Einbussen.
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      C.S./Einer der reichsten Menschen der Welt ist ein mexikanischer Drogenbaron.Vermutlich eng mit der Katholischen-Kirche verbandelt.Mexiko,auch so ein"Dick-Katholisches"Land.Überall wo das Elend aufblüht,ist diese verlogene Religions-Indoktrination am Werk.Man kann hinschauen wohin man will.Rundherum und in die tiefste Vergangenheit.Das Teuflische hat immer Einfluss genommen und war STETS am Werk.Zwang zur Replikation,Zwang zu leben,Verbot zu sterben.Aber Erlaubnis zu foltern und zu verfolgen.
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    2. Antwort von E. Jenni, Ottikon
      @Käser: Leider muss ich ihnen recht geben, Hr. Käser. Die Kirchen, nicht nur die katholische, waren in der Vergangenheit und sind in der Gegenwart alles andere als dem Frieden und der Liebe verpflichtete Institutionen. Seit der Entstehung des Christentums ist dieses mit Kaiser und Macht verbunden. Das katholische Südamerika wurde von der Kirche fast komplet ausgeplündert und zwangsmissioniert. Das auf diese Verbrechen nichts gutes wachsen kann ist bittere Realität!
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