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Millionen-Deal für Exxon-Chef 180 Millionen Abgangsentschädigung für neuen US-Aussenminister

Trumps nominierter Aussenminister Rex Tillerson hat mit ExxonMobil ein millionenschweres Rücktrittspaket ausgehandelt.

 Rex Tillerson, designierter Aussenminister
Legende: Bekommt den goldenen Handschlag: Rex Tillerson, designierter Aussenminister Reuters
  • Bevor er sein Amt als US-Aussenminister antritt, bekommt der bisherige Öl-Manager Rex Tillerson von seinem Ex-Arbeitgeber eine gigantische Zahlung. Gleichzeitig verzichtet er auf weitere Millionenansprüche.
  • Das Abkommen sehe vor, dass der Wert von zwei Millionen Exxon-Aktien, die Tillerson in den nächsten zehn Jahren zugestanden hätten, in einen unabhängig verwalteten Treuhandfonds eingebracht wird. Nach aktuellem Kurs würde sich eine Summe von etwa 180 Millionen Dollar ergeben.
  • Tillerson verzichtet laut ExxonMobil auf Bonuszahlungen von 4,1 Millionen Dollar, die ihm in den kommenden drei Jahren zugestanden hätten, sowie andere Bezüge.
  • Sollte der US-Senat Trumps Kandidaten für das Aussenministerium zustimmen, würde der 64-Jährige zudem alle seiner derzeit über 600'000 Exxon-Aktien verkaufen.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von U.E. Romer (romeru)
    Die Amerikaner haben nun ihre Geister, die sie gerufen haben. Mister Trump und seine Entourage werden nun ihre Klientel - die Geldsäcke - bedienen und dem Volk die Brosamen überlassen.
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  • Kommentar von Hans Ochsner (Hans Ochsner)
    Er hat wohl einiges gut gemacht. Sonst wäre er nicht wo er ist. Nun kriegt er was er zukünftig am bisherigen Job sowieso erhalten hätte. Und er soll im Gegenzug in Zukunft einiges für den Staat richten. Eigentlich klever solche Leute auf diese Art und Weise für einen Job beim Staat zu gewinnen, oder? Wenn ich vergleiche mit unseren politischen 'Senkrechtstartern', welche sich für ein paar Tausender im Monat anbiedern, so ist mir 'the Trump way' einiges sympathischer. Einen Gruss an alle Neider!
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      In erster Linie werden solche Leute in ihren neuen Positionen dafür sorgen, dass die Gelder an die Spender zurückfliessen. Goldmann-Sachs verfolgt dieselbe Strategie: Eigene Leute in politische Schlüsselpositionen bringen, um das Geschäft langfristig abzusichern. Die Abgangsentschädigungen wirken dabei Wunder.
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    2. Antwort von Markus Berner (Markus Berner)
      Ja, Herr Ochsner, er und die anderen Exxon-Chefs haben einiges "gut" gemacht. Zum Beispiel haben sie "Wissenschaftler" angeheuert und bezahlt, damit sie den Klimawandel infolge CO2 bestritten, dies obwohl Exxon-interne Studien den Einfluss des CO2 aufs Klima bestätigten. Nun umgibt sich Trump mit den Leuten, welche Verschwörungstheorien wie "China hat den Klimawandel erfunden" finanziert hatten.
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  • Kommentar von Thomas Mann (Freidenkerin)
    Wo sind jetzt all die Obama-Basher und Putin-Lober geblieben? Je nach Thema mal so, mal so schreiben aber immer schön "volksnah" bleiben.
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