20 Stripperinnen tanzten für den Cavaliere

Massenstriptease in Berlusconis Villa: Mit pikanten Details bringt Ruby Silvio Berlusconi ins Schwitzen. Sex mit dem früheren Regierungschef habe es aber nicht gegeben.

Silvio Berlusconi werden seit Jahren rauschende Partys in seiner Villa nachgesagt. Nun ist es amtlich. Die Nachtklubtänzerin Karima al-Mahrough sagte vor einem Mailänder Gericht aus, bei «sinnlichen» Abenden dabei gewesen zu sein. Dort hätten bis zu 20 Frauen für den damaligen Ministerpräsidenten gestrippt.

Nachtklubtänzerin Karima al-Mahrough alias Ruby in ein Dico in Mailand.

Bildlegende: 2000 bis 3000 Euro habe Ruby pro Nacht für ihre Anwesenheit bekommen, sagte sie vor Gericht. Reuters

Für die Anwesenheit an den «normalen Dinnerpartys», wie sie Berlusconi bezeichnet, habe Ruby 2000 bis 3000 Euro pro Nacht kassiert. Körperlichen «Kontakt» zwischen dem Milliardär und den jungen Tänzerinnen habe es vor ihren Augen nie gegeben.

Sex oder doch nicht?

Karima al-Mahrough äusserte sich als Zeugin in einem Verfahren gegen drei Beschuldigte. Diese sollen laut Anklage als Zuhälter für Berlusconi gearbeitet und junge Frauen als Prostituierte für dessen Partys angeworben haben.

Das Mailänder Verfahren läuft parallel zu einem weiteren Prozess, bei dem es um angeblichen Sex Berlusconis mit Al-Mahrough geht, die zum fraglichen Zeitpunkt minderjährig war.