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International 26 Millionen Arbeitslose in der EU

Die Arbeitslosenquote ist in der EU und im Euroraum im Dezember 2012 markant gestiegen – zumindest im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Vergleich zum November blieb sie stabil bei 11,7 respektive 10,7 Prozent.

Legende:
Arbeitslosenquote in der EU und im Euroraum: Quote von 2002 bis 2012 (jeweils Monat Dezember) EUROSTAT

Im Dezember 2012 hatten im Euroraum 18,7 Millionen Männer und Frauen keinen Job – eine Quote von 11,7 Prozent. Dies teilte das Statistikamt Eurostat mit. Einen höheren Wert hat es seit dem Start der Währungsunion 1999 noch nicht gegeben.

In der EU waren 25,9 Millionen Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 10,7 Prozent.

Erstmals seit einem Jahr kein monatlicher Anstieg

Trotz der rekordhohen Werte, blieben die Quoten gegenüber dem November stabil. Erstmals seit mehr als einem Jahr verzeichnete Eurostat damit keinen monatlichen Anstieg der Arbeitslosenquote. Im Vergleich zum Dezember 2011 jedoch verzeichnete das Statistikamt eine Zunahme von ein bis zwei Prozent.

Die niedrigsten Quoten der Eurozone meldeten im Dezember 2012 Österreich mit 4,3 Prozent, Deutschland und Luxemburg mit je 5,3 Prozent und die Niederlande mit 5,8 Prozent.

Die höchste Arbeitslosigkeit weist Griechenland mit 26,8 Prozent aus, gefolgt von Spanien mit 26,1 Prozent.

Legende: Video Jeder zweite Jugendliche Spaniens ist arbeitslos abspielen. Laufzeit 2:44 Minuten.
Aus 10vor10 vom 01.02.2013.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Wutz, Gerlafingen
    Im Krisenjahr 1923 hatte D 6Mio Arbeitslose (ca. 33%), die restliche Geschichte kennt man ja... Auch damals fing die Misere bei den Banken an, die Ereignisse scheinen sich zu wiederholen.
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    1. Antwort von David Darius, Mierendorf
      Die Situation 1923 in Deutschland können Sie mit der aktuellen Situation in Europa nun wirklich nicht vergleichen: Verlorener Krieg, Reparationszahlungen aus Versailler Friedensvertrag, Hyperinflation, Umtriebe der französischen Besatzung. Sollte es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein: Die EU wurde ja gerade aus dem Grund geschaffen, um Entwicklungen wie den 1. u. 2. Weltkrieg und deren böse Folgen zu vermeiden. Hier geht es um eine Schuldenkrise und globale Wirtschaftskrise seit 2007.
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    2. Antwort von Rupprecht Knecht, Hinterkaifeck
      Die Beiträge der Schweiz zur Überwindung der Schuldenkrise und was Solidarität mit Europa betrifft sind alles andere als positiv, sie sind in höchstem Maße kontraproduktiv. Man zieht noch tollen Profit daraus, obwohl der Niedergang des Euros gleichzeitig der Ruin der Schweiz wäre.
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