52 Tote nach Pipeline-Explosion in China

Bei der Explosion einer Ölleitung in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao sind zudem über 136 Personen verletzt worden. Aufgerissener Strassenbelag, durch die Luft fliegende Autos und umgestürzte Bäume: Die Umgebung bietet ein apokalyptisches Bild.

Die Pipeline ist bei Reparaturarbeiten an einer unterirdischen Ölleitung in der Millionenstadt Qingdao im Osten Chinas explodiert. Am frühen Morgen waren Risse an der Pipeline und ein Leck entdeckt worden.

In der näheren und weiteren Umgebung bot sich nach der Explosion ein Bild der Zerstörung. Eine riesige Rauchwolke stieg in den Himmel. Die Wucht der Explosion riss die Erde und Strassen über weite Strecken auch in benachbarten Wohngebieten auf. Autos und Motorräder wurden durch die Luft geschleudert, Bäume stürzten um.

Mehr als 100 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Nebst 52 Todesopfern forderte die Explosion 136 Verletzte.

Öl aus der Pipeline verschmutzt Meer

Zudem floss austretendes Öl über die Kanalisation in die Bucht von Jiaozhou. Am Ausfluss habe es ebenfalls ein Feuer und Explosionen gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Das Öl habe ein Meeresgebiet von rund 3000 Quadratmetern verseucht.

Die 170 Kilometer lange Pipeline zwischen den Städten Qingdao und Weifang war erst im August in Betrieb genommen worden. Sie gehört dem grössten chinesischen Ölkonzern Sinopec.