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Skandal um Odebrecht-Konzern Abgesetzte Staatsanwältin bezichtigt Maduro der Korruption

Luisa Ortega vor dem Parlamentsgebäude in Brasilia.
Legende: Luisa Ortega erhebt in ihrem brasilianischen Exil schwere Vorwürfe gegen Venezuelas Präsident Maduro. Keystone
  • Venezuelas Ex-Generalstaatsanwältin Luisa Ortega hat nach eigenen Angaben Beweise für eine Verwicklung von Präsident Nicolas Maduro in den Korruptionsskandal des brasilianischen Mischkonzerns Odebrecht.
  • Odebrecht soll Schmiergeld in Höhe von 788 Millionen Dollar in zwölf Ländern – vor allem in Lateinamerika – gezahlt haben, um so an lukrative Aufträge heranzukommen. Das Geld soll zum Teil über US-Banken geflossen sein.
  • Erst vergangene Woche war Ortega aus Venezuela nach Kolumbien geflohen. Ortega sagte, sie sei verfolgt worden, damit keine Details über Korruption in den obersten Rängen der Politik ans Licht kommen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Sebastian Frey (Sebastian Frey)
    Das ist eine Behauptung aus 2012. (Wär wohl von US Seite längst bewiesen, wenn was dran wär?) Frau Ortega's Behauptung der Wahlfälschung vor einigen Wochen; konnte nicht belegt werden. (wäre belegbar, wenn's so wär) Dagegen kann man den Vorwurf an sie "die Gewalttätigkeiten in Bezug auf die Demos nicht nachgegangen zu sein"; als verifizierbaren Vorwurf halten/überprüfen. - Und sie lebt nun im wohl korruptesten Land der Region;-) Gerade eben wird ein Naturschutzgebiet zum Bergbau frei gegeben.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    @Hartmann: Wie sage doch schon der olle Einstein: "Das Weltall und die menschliche Dummheit sind grenzenlos; und nur beim Weltall bin ich nicht ganz sicher!". Bei Politikern und Richtern handelt sich meistens um einen Mix aus Dummheit, Duenkel und Arglist. Fehlpolitiken werden oft aus Dummheit aufgegleist. Wenn sie speter nur gepflaesterlet statt richtig saniert werden, ist der Duenkel vowiegend. Wird an einer Fehlpolitik unveraendert bis zum GAU durchgehalten, ist es Arglist....
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Warum wird medial nur auf die fernen Maduro und Trump eingepruegelt. Es gaebe viel naeher genug Politiker und Richter, die amtsmissbreuchich nicht nur ihre eigenen Interessen vor ihre Amtspflicht setzen, sondern sich immer mehr von Lobisten oder gar Brotkorbterroristen "instruieren" lassen, wie sie stimmen und urteilen sollen. Und deren einschlaegigen Einkuefte die kollektiv und individuell geschaedigten Buerger und (noch) Zwangsbillagzehler viel mehr interessieren wuerden....
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    1. Antwort von Tobi Hartmann (Tobias Hartmann)
      Völlig richtig. Natürlich kann und soll man das was im Ausland läuft deswegen nicht ignorieren. Aber es ist tatsächlich so dass hierzulande viel aufzudecken wäre und vor allem scharf verurteilt werden sollte: IV die Beurteilungen manipuliert, Grossfirmen die unsere Politik manipulieren (Bern benutzt das Wort Lobbying, dabei handelt es sich klar um Korruption), ungerechte Gerichte (aus Unfähigkeit od. Korruption), Täter die verhätschelt werden, Opfer die leer ausgehen usw usw...
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