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Angeblich Daten gestohlen Hackerangriff auf deutsches Regierungs-Datennetz

  • Hacker haben das besonders geschützte Datennetz der Bundesverwaltung attackiert.
  • Das deutsche Innenministerium hat entsprechende Medienberichte bestätigt.
  • Vom Angriff betroffen sind laut deutschen Medien das Aussen- und das Verteidigungsministerium.
Verteidigungsministerium.
Legende: Das deutsche Aussen- und das Verteidigungsministerium sollen angegriffen worden sein. Keystone

Cyber-Spione der russischen Gruppe «APT28» hätten erfolgreich das deutsche Aussen- und das Verteidigungsministerium angegriffen, werden Sicherheitskreise von der Nachrichtenagentur DPA zitiert. Es sei Schadsoftware eingeschleust worden, die Angreifer hätten auch Daten erbeutet. Die Attacke sei von Sicherheitsbehörden im Dezember erkannt worden. Der Angriff sei da möglicherweise schon ein ganzes Jahr gelaufen.

Hinter «APT28» vermuten zahlreiche Computerfachleute auch russische Regierungsstellen – handfeste Beweise dafür gibt es jedoch nicht. Und auch der Angriff auf das Parlament in Berlin im Jahr 2015 geht nach Erkenntnissen von Ermittlern auf das Konto dieser Gruppe.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Die Geheimdienste hacken, das ist eben deren Arbeit. Der BND hackt, die NSA hackt, die Russen, die Iraner und die Inder hacken ebenfalls wie wild. Wenn der eine deswegen böse ist, ist es der andere ebenfalls. Hier gibt es keine geheimdienstlichen guten Hacker. Gewinnen heisst das globale Spiel.
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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Dem Normalbürger wir eine Technik als sicher verkauft,die die besten Experten Deutschlands nicht im Griff haben,mit den besten Geräten und Servern und riesigen Geldmitteln zur Verfügung.Im Verkehr mit meiner Bank muss ich im Schadenfall die Beweismittel liefern,die bei meiner Bank liegen.Es ist noch nicht Zeit,die alten,zuverlässigen Systeme stillzulegen.
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  • Kommentar von Klaus Waldeck (kdwbz)
    Bei Berichten dieser Art kommt mir das Sprichwort "Steter Tropfen höhlt den Stein" in den Sinn. Man wiederhole dauernd die gleichen Behauptungen, irgendwas wir hängenbleiben und irgendwann glaubt auch der Hinterletzte das die Behauptungen wahr sein müssen. Dank dem Computer kann man ja regelmässig "copy" betätigen. aktuelle Beispiele: Trump / Chemieangriff / Hackerangriff uvam. Worte wie "vermuten , glauben , meinen .." sollten nicht Bestandteil seriöser Pressetätigkeit sein.
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