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Zwischenfall vor Notre Dame Angreifer versetzt Hunderte Menschen in Paris in Terrorangst

Legende: Video Frankreichs Innenminister über den Tathergang (französisch) abspielen. Laufzeit 1:08 Minuten.
Vom 06.06.2017.
  • Auf dem Platz vor der Kathedrale Notre Dame hat ein Mann mit einem Hammer einen Polizisten angegriffen.
  • Medienberichten zufolge schossen die Beamten auf den Mann. Er sei verletzt in ein Spital gebracht worden, heisst es.
  • Inzwischen ist der Einsatz beendet. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

Nach Angaben des Innenministeriums bedrohte der Mann auf dem Platz vor der Kathedrale drei Polizisten und schlug mit einem Hammer auf einen von ihnen ein. Die Kollegen des Angegriffenen hätten daraufhin Schüsse abgegeben.

Polizisten sichern das Gelände rund um die Kathedrale Notre Dame in Paris.
Legende: Polizisten sichern das Gelände rund um die Kathedrale Notre Dame in Paris. Reuters

Nach Angaben der Ermittler schrie der Mann während der Tat «Das ist für Syrien». Er habe einen algerischen Studentenausweis bei sich getragen und wahrscheinlich allein gehandelt.

Der Vorfall sorgte für einen Grosseinsatz der Polizei. Hunderte Menschen wurden vorübergehend in der Kathedrale festgehalten. Nach und nach konnten sie später das Gebäude verlassen.

Französische Sicherheitskräfte waren schon mehrmals das Ziel von Angreifern. Mitte April war ein Polizist auf den Champs-Élysées in Paris von einem Gewalttäter erschossen worden.

In Frankreich gilt weiter der Ausnahmezustand, der nach den Anschlägen vom 13. November 2015 verhängt worden war. Der Ausnahmezustand soll nach Plänen der Regierung bis Anfang November verlängert werden.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Müller (HPMüller)
    In den Psychiatrischen Kliniken hat es immer wieder Menschen, die ausgerastet sind und mit dem Hammer, einem Schirm oder auch mit blossen Fäusten auf andere Menschen los gegangen sind. Sind das jetzt alles Terroristen oder nur wenn Sie "Gott ist gross" dazu geschrien haben?
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  • Kommentar von H.P. HO. (FITZGARRALDO)
    Die nicht einfache Frage bleibt. Wie geht der Rechtstaat mit auffällig fanatischen, fundamentalistischen Djihad-Aktivisten in der Vorbereitungsphase um? Die Täter sind den Behörden ja meist schon vorher bekannt.
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  • Kommentar von Hans-Peter Müller (Hampi)
    Wieder und wieder lassen sich die Medien instrumentalisieren. Kollektive Entrüstung westlicher Medien ist Nahrung für die Terroristen, ob vernetzt oder individuell organisiert.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      TITEL: Angreifet versetzt hunderte von Menschen in Todesangst. Besser hätte man den Terroristen das gar nicht mitteilen können. Eine Kurzmitteilung hätte genügt. Sie warten ja nur auf diese Sensationsberichte.. und die Presse, einer übernimmt den Text von dem anderen und würzt ihn noch mit eigener Meinung.
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