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International Angriff auf Hamas-Militärchef

Ist Israel ein Schlag gegen die Hamas gelungen? Der Militärchef könnte bei einem gezielten Angriff getötet worden sein. Mohammed Deif galt in Gaza als einer der wichtigsten Drahtzieher der Angriffe auf Israel.

Legende: Video Kein Frieden in Gaza abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 20.08.2014.

Israel hat das Haus von Mohammed Deif in Gaza aus der Luft angegriffen. Dessen Ehefrau und Tochter kamen dabei ums Leben. Ob auch der Militärchef selbst getötet wurde, ist unklar.

Deif gilt in Gaza als einer der wichtigsten Drahtzieher, er hat schon mehrere Attentate durch Israel überlebt. Tel Aviv wirft ihm vor, er dirigiere den Gaza-Krieg aus dem Untergrund.

Abbruch der Verhandlungen

Eine Feuerpause zwischen Israel und den militanten Palästinensern war am Dienstag gebrochen worden. Beide Seiten machen sich gegenseitig dafür verantwortlich.

Die Regierung in Jerusalem zog aus Protest gegen die neuen Raketenangriffe ihre Verhandlungsdelegation aus Kairo ab. Dort sollte sechs Wochen nach Beginn des Gaza-Kriegs eine dauerhafte Waffenruhe ausgehandelt werden.

Israels Flughafen im Visier

Auch am Mittwochmorgen schlugen aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen in Israel ein. Insgesamt hätten militante Palästinenser bereits mehr als 60 Raketen abgeschossen, teilte die Armeesprecherin mit. Israels Militär habe rund 60 Ziele im Gazastreifen angegriffen.

Zudem nahm die radikal-islamische Hamas nach eigenen Angaben den internationalen Flughafen von Tel Aviv ins Visier. Als Antwort auf israelische Angriffe sei der Airport für Mittwoch als Ziel ausgewählt worden, sagte ein Hamas-Kommandant.

Internationale Fluggesellschaften sollten den Flughafen meiden, sagte der Kommandant weiter. Den israelischen Behörden zufolge ging der Betrieb dort zunächst ohne Störung weiter.

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65 Kommentare

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  • Kommentar von A. Zimmermann, Zürich
    Die Israelis waren offensichtlich heute wieder erfolgreich beim Töten von Kinder und Frauen!
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    1. Antwort von J. Wolf, Ehrendingen
      A.Z. die Hamas hat heute offensichtlich wieder skrupellos aus Wohngebieten ihre Raketen abgeschossen. Ich lade Sie Anfang September zu meiner Israelreise ein, dann können Sie solange in Askelon bei einer Freundin wohnen (sie hat keinen Bunker). Wäre gespannt auf Ihre Kommentare nach den "Ferien"...
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    2. Antwort von S. Bolliger, Kirchleerau
      Da gibt's aber noch die Hamas, die Palästinenser hinrichtet, heute waren's 18 an der Zahl, zwei Frauen dabei - aber das ist nichts Neues, gibt es schon seit Jahren, mal hier, mal dort. Es interessiert nur niemanden, denn dafür kann man ja Israel nicht anklagen - lieber schweigt man darüber hinweg, die Weste der Hamas soll rein bleiben. 'Freiheitskämpfer' in blütenweiss....töten ihr Volk - ganz schön vertrauenswürdig! Wo bleiben da die Menschenrechtsorganisationen?
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Der Bund meldet, das lediglich die Familie getötet wurde, unter anderem ein 7 Monate altes Baby. Beim "gezielten Beschuss" auf ein Auto wurde übrigens duzende Fahrzeuge beschädigt und ein Haus dem Erdboden gleich gemacht. Die Leiche des eigentlichen Ziels wurde nicht gefunden. Und Israel gibt der Hamas die Schuld dafür. Was für eine Verhöhnung.
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    1. Antwort von Erwin Jenni, Ottikon
      Wem denn sonst Herr Dreier? Es ist Krieg, schon vergessen? Scheinbar auch vergessen, dass diesen die Hamas provoziert hat. Wen würden denn Sie aus dem Weg räumen, wenn nicht derjenige, der für Tod und Zerstörung auf beiden Seiten hauptverantwortlich ist? Bezeichnend, dass sich solche Feiglinge immer inmitten von Zivilisten aufhalten. Sie Herr Dreier, hätten dem Hamas Militärchef sicherlich bei ihnen zuhause Asyl gewährt.
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    2. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Die Palästinenser haben das internationale Recht, sich zu verteidigen. Die Besatzungsmacht ist Israel und Israel trägt die Verantwortung für jeden getöteten Menschen, ob Palästinenser oder Israeli, auch wenn die proisraelische Seite nur die eine Seite als Menschen betrachten will. So ist dennoch einzig und allein Israel verantwortlich. Ihre Antwort ändert daran nichts, ausser das ich mich leicht provoziert fühle, was wiederum Aggression verursacht.
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    3. Antwort von Kevin Ammann, Amriswil
      @Eddy Dreier: Mit ihrem Kommentar haben sie soeben das Problem selber aufgezeigt. Es braucht immer 2 die Streite. Wenn die Palestinenser ein recht wollen sollen sie sich auch an geltendes Kriegsvölkerrecht halten! Solange sie Waffen in Schulen, Kindergärten usw lagern haben sie genau soviel Blut an den Händen wie Israel!
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Die Palästinenser haben keine Druckmittel.Je schneller sie das begreifen,desto schneller werden sie etwas erreichen. Der Terrorismus baut keinen Druck auf den Staat Israel auf,er garantiert nur Wahlsiege für Hardliner.Druck kann nur von der israelischen Öffentlichkeit kommen und das passiert nicht, solange Raketen gegen Israel geschossen werden.Was die Israelis daran hindert,die Palästinenser ins Meer zu treiben,sind nicht die Grossmäuler und Terroristen der Hamas, sondern ihre eigenen Skrupel.
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    1. Antwort von Devin Mark, Zürich
      "Druck kann nur von der israelischen Öffentlichkeit kommen und das passiert nicht" Gab es in den letzten tagen nicht zehntausenden Demonstranten in Israel gegen die eigene Politik?! @Redaktion Warum berichtet ihr nicht darüber?
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