Anklage gegen Uli Hoeness erhoben

Der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeness, muss sich voraussichtlich vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft München hat Anklage wegen Steuerhinterziehung gegen Hoeness eingereicht. Das Landgericht muss nun entscheiden, ob die Anklage zulässig ist.

Der Präsident des FC Bayern, Uli Hoeness, inmitten von FC Bayern Flaggen.

Bildlegende: Der Präsident des FC Bayern, Uli Hoeness, machte im Januar dieses Jahres mit einer Selbstanzeige Schlagzeilen. Keystone

Die Staatsanwaltschaft München hat die Ermittlungen im Verfahren gegen den Präsidenten des FC Bayern, Uli Hoeness, abgeschlossen. Nun hat sie an der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München Anklage gegen den 61-Jährigen erhoben. In dieser wirft die Staatsanwaltschaft Hoeness vor, sich der Steuerhinterziehung schuldig gemacht zu haben.

Entscheid bis September

Nun ist es an der Wirtschaftskammer des Landgerichts München über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden. Mit einem Entscheid der Wirtschaftskammer ist voraussichtlich nicht vor September 2013 zu rechnen. Dies liegt einerseits am Umfang der Ermittlungsakten und andererseits an der Tatsache, dass der Verteidigung Hoeness' eine Äusserungsfrist von einem Monat eingeräumt wurde.

Der FC Bayern München wollte bisher keine Stellung zu den neusten Entwicklungen im Fall Hoeness nehmen.