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Anschlag auf Ex-Spion Spuren von Nervengift in Pub entdeckt

  • In der südenglischen Kleinstadt Salisbury sind nach dem Giftanschlag auf einen russischen Ex-Spion und dessen Tochter Spuren von Nervengift entdeckt worden.
  • Die Behörden bestätigten den Fund in einem Pub und einem Restaurant.
Polizistin vor einem Pub.
Legende: Sergej Skripal und seine Tochter besuchten dieses Pub. Keystone

Zuvor hatte bereits der britische Sender BBC in der Nacht zum Sonntag darüber berichtet. Er berief sich auf Ermittler. Diese fanden in Salisbury Spuren von Nervengift in zwei von Sergej Skripal besuchten Lokalen, einem Pub und einem Restaurant.

Es sei davon auszugehen, dass bis zu 500 Menschen die beiden Örtlichkeiten im kritischen Zeitraum zwischen dem 4. und 5. März aufgesucht hätten, teilten die britischen Gesundheitsbehörden mit. Die Betroffenen wurden aufgefordert, unter anderem ihre Kleidung vorsichtshalber zu waschen.

Weiterhin im kritischen Zustand

Skripal und seine 33-jährige Tochter Yulia waren am vergangenen Sonntag mit Vergiftungserscheinungen in Salisbury aufgefunden worden. Sie wurden der Polizei zufolge Opfer eines Attentats mit Nervengift.

Die beiden befanden sich nach Angaben von Innenministerin Amber Rudd am Samstag weiterhin in einem kritischen Zustand. Ein ebenfalls verletzter Polizist ist demnach «schwer krank», aber ansprechbar.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Ist schon dreist, dass Unbeteiligte bei persönlicher Rache einfach so akzeptiert werden. Die Verantwortlichen kennen weder Skrupel noch Moral. Wie verkommen Menschen doch sein können.:(((
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    1. Antwort von Astrid Meier (Swissmiss)
      Persönliche Rache? Staatsterror ist der richtige Ausdruck für das, was Feinden des russischen Regimes zustösst.
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    2. Antwort von Sebastian Mallmann (mallmann)
      Wo steht denn, dass es die Russen waren? Ich lese nur was von Gerüchten, die Minister Johnson in Umlauf gebracht hat. Aber ok, wenn das alle so schreiben, dass es die Russen gewesen sein könnten, dann wird es sicher so sein. Am besten gar nicht mehr ermitteln. Und wenn es ein Russe gewesen sein könnte, dann garantiert auf Anordnung des Kremls. Fehlt nur noch das Urteil. Gut, haben wir hier im Westen einen funktionierenden Rechtsstaat, wo so ein Russe nicht einfach durch die Maschen geht...
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