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International Antikapitalisten blockieren Finanznerv der EU

Aktivisten der Blockupy-Bewegung haben Teile des Frankfurter Bankenviertels lahm gelegt. Mit der Blockade protestierten sie gegen die Sparpolitik der EU.

Legende: Video Blockupy in Frankfurt abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 31.05.2013.
Sitz der Europäischen Zentralbank in Frankfurt.
Legende: Globalisierungskritiker stören den Betrieb der EZB. Keystone

«Die EZB ist blockiert!» Das hat das Blockupy-Bündnis am Morgen gemeldet. Der Geschäftsbetrieb der EZB in Frankfurt sei erfolgreich gestört und damit das erste Ziel der Aktion erreicht. Das Bündnis rief Antikapitalisten dazu auf, in Frankfurt gegen die Sparpolitik der EU und andere Missstände auf der Welt zu protestieren.

Dem Aufruf sind laut Polizei rund 1500 Demonstranten gefolgt. Die Organisatoren sprachen von 3000. Sie zogen zunächst zum Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB). Ob sie den Zugang zur EZB tatsächlich blockierten, sei eine Frage der Definition, erklärte die Polizei.

Später zogen die Antikapitalisten weiter in die Frankfurter Innenstadt und den Flughafen. Bisher verliefen die Proteste friedlich. Für die zentrale Demonstration vom Samstag erwartet das Bündnis 20‘000 Teilnehmer.

Blockupy

Dem Blockupy-Bündnis gehören rund 20 globalisierungskritische und linkspolitische Organisationen an. Sie schlossen sich 2012 zusammen und riefen die Frankfurter Aktionstag ins Leben. Ihr Ziel ist der «Widerstand im Herzen des europäischen Krisenregimes». Dieses Jahr findet die zweite Ausgabe der Protestaktion statt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Ich sehe es schon kommen, wir duerfen wieder Kehrpackete senden, dieses mal in die gesamte EU... So wie diese Diktatur gefuehrt wird, ist es kein wunder, dass die Leute immer mehr die Schnautze voll haben, und aktivier werden. Anarchie wird wohl bald auch auf dem Tagesplan stehen. Super, toll gemacht ihr von der EU, welche diese Entscheide macht...
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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    In den DE Medien wurde gemeldet, dass gem.Polizei etwa 1000 Linke an der Demo waren, in der Tagsschau wurde nur die von der Demoleitung genannte Zahl von 3000 genannt. Komisch, wenn es Rechte gewesen wären, hätte die SRF Tagesschau wahrscheinlich etwa 300 Radikale als Teilnehmer angegeben und darüber berichtet, wieviel Schaden die Leute angerichtet hätten... Ausserdem sind die Leute keine Antikapitalisten, sondern ganz einfach Kommunisten. Tönt zwar nicht so schön, ist aber trotzdem Tatsache.
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  • Kommentar von A. Guant, Sunnybeach
    Kapitalismus ist Gut,solange eine grosse Mehrzahl der Menschen davon profitieren können,um ein würdiges Leben führen dürfen.Kapitalismus ist Schlecht,wenn eine grosse Mehrzahl der Menschen nicht davon profitieren können u.keine Chancen haben ein würdiges Leben führen zu dürfen.Das Problem scheint nicht der Kapitalismus selbst zu sein sondern das menschliche Versagen dahinter.Alles in einem geht es um das beanspruchen u.das erbringen v.Leistungen u.die Diskrepanz zw.Bevorzugten u.Benachteiligten
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