Entwarnung am Oroville-Stausee Anwohner kehren zurück

  • Zehntausende Menschen dürfen in Kalifornien wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Anwohner müssten aber Warnungen beachten und mögliche Evakuierungsaufrufe schnell befolgen.
  • Der drohende Kollaps eines beschädigten Abflusskanals hatte die Behörden am Sonntag im Alarmbereitschaft versetzt. Sie forderten fast 190'000 Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen. Zahlreiche Notunterkünfte wurden bereitgestellt.
  • Nun werden brüchige Stellen in dem Überlauf repariert und die Anlage befestigt. Dazu rückten Helfer mit schweren Steinblöcken an. Helikopter befestigten die Blöcke am Rand des Staubeckens.
  • Gleichzeitig wird rund um die Uhr durch einen Hauptkanal Wasser aus dem Stausee abgelassen, um den hohen Wasserspiegel zu senken. Auf diese Weise soll in dem Staubecken Raum geschaffen werden, um neue Niederschläge aufzunehmen.
  • Für die nächsten Tage sind weitere Regenfälle angekündigt, die die Abflusskanäle erneut belasten könnten.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Oroville-Stausee: Gefahr noch nicht gebannt

    Aus Tagesschau vom 14.2.2017

    Rund 200‘000 Menschen dürfen wegen des drohenden Dammbruchs in Kalifornien nicht zurück in ihre Häuser. Um das Schlimmste zu verhindern, werden pro Sekunde rund 3000 Kubikmeter Wasser abgelassen.