Apec: Armut soll dank grünem Wachstum schwinden

Mehr Freihandel, zum Wohl der Armen und mit Schutz der Umwelt: Das versprechen die Apec-Länder bei ihrem Gipfeltreffen.

Die USA, China und Japan wollen zusammen mit anderen Ländern neuen Schwung in den Abbau von Handelsbarrieren bringen. Die 21 Pazifik-Anrainerstaaten (Apec) einigten sich zum Abschluss ihres Gipfeltreffens auf Bali/Indonesien darauf, ihre Anstrengungen für die Liberalisierung des Handels zu verdoppeln.

Ein Mann hebt mit einer Heugabel Früchte einer Ölpalme auf.

Bildlegende: Kleinbauern, die nachhaltige Agrarwirtschaft betreiben, wollen die Apec-Länder künftig mehr fördern. Keystone

Unterstützung für Kleinbauern

Nach Angaben von Handelsminister Gita Wirjawan wollen sie dabei «grünes Wachstum» zur Armutsbekämpfung besonders fördern. Das Augenmerk gilt Kleinbauern, die Agrarprodukte wie Palmöl in kleinem Rahmen nachhaltig und ohne Umweltbelastung anbauen.

«Wir haben volles Vertrauen in das Potenzial der wirtschaftlichen Entwicklung der Asien-Pazifik-Region und sind entschlossen, eine führende Rolle in globalen Aufschwung zu spielen», hiess es in der Abschlusserklärung. Die Apec-Länder machen zusammen 44 Prozent des Welthandels und 55 Prozent der Weltwirtschaftsleistung aus.