Arbeitslosigkeit bleibt in Eurozone hoch

Am schlimmsten steht es um Spanien und Griechenland. Vor allem Jugendliche sind betroffen.

Arbeitslosenquoten im europäischen Vergleich Die jüngsten Zahlen aus Europa (September 2013) zeigen, dass die Schweiz mit 3.0% (September 2013) eine tiefe Arbeitslosenquote ausweist. Die jüngsten Arbeitslosenzahlen aus Griechenland stammen aus dem Juli 2013.

Menschen stehen in Spanien vor dem Arbeitsamt.

Bildlegende: Ein Arbeitsamt in Spanien. Dort liegt die Arbeitslosenquote über 26 Prozent. Keystone

Die Lage auf dem europäischen Arbeitsmarkt hat sich weiter verschärft. Seit September vergangenen Jahres ist die Arbeitslosenquote in den Eurostaaten um 0,6 Prozentpunkte gestiegen und beträgt nun 12 Prozent. In der gesamten EU stieg sie im Schnitt um 0,4 Prozentpunkte auf 11 Prozent.

Aktuell sind in der Eurozone 19 Millionen Menschen ohne Arbeit, in allen EU-Staaten sind es 26,8 Millionen.

Viele Junge ohne Job

Am schlimmsten steht es um die Krisenstaaten Spanien und Griechenland. Beide Länder haben mit einer Arbeitslosenquote von über 26 Prozent zu kämpfen. Dabei sind vor allem Jugendliche von der Jobflaute betroffen.

Laut EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor bedrohe die hohe Arbeitslosigkeit ein wirtschaftliches Erstarken der EU. «Es kann in Europa kein grundlegendes wirtschaftliches Wachstum geben, solange 26,8 Millionen europäische Arbeitssuchende keine Arbeit finden können», teilte er mit. Andor forderte die EU-Staaten auf Steuern und Sozialabgaben für schlecht bezahlte Arbeitskräfte zu senken.