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Asien-Reise von Trump In Südkorea stehen heikle Gespräche an

Legende: Video Trump in Südkorea abspielen. Laufzeit 1:45 Minuten.
Aus Tagesschau vom 07.11.2017.
  • US-Präsident Donald Trump ist zu Gesprächen in Südkorea eingetroffen.
  • In den Gesprächen soll es um den verschärften Konflikt mit Nordkorea und Handelsfragen gehen.
  • Er besuchte zunächst einen US-Militärstützpunkt südlich von Seoul. Dort wurde er von Präsident Moon Jae In begrüsst.
  • Trump war zuvor in Japan.

Zwar sind auch vorher schon US-Präsidenten in Seoul gewesen, doch ist es der erste Staatsbesuch eines amerikanischen Präsidenten in Südkorea seit 25 Jahren. Moon sagte beim Essen mit Trump: «Die USA sind unsere wahren Freunde, die für uns geblutet haben, als es Südkorea am schlechtesten ging». Er spielte damit auf den Korea-Krieg an. Die Allianz sei ein Eckpfeiler für Frieden und Wohlstand nicht nur auf der Halbinsel, sondern in der ganzen Region.

Die USA und ihr Verbündeter Südkorea streben nach Angaben vom südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In eine friedliche Lösung des Streits um das nordkoreanische Atomprogramm an.

Beide sind der Meinung, dass der Druck auf die Führung in Pjöngjang verstärkt werden müsse, «bis sie ihr Atomprogramm aufgibt», sagte Moon. Nordkorea solle an den Verhandlungstisch zurückkehren. Die USA und ihre Verbündeten könnten Nordkorea eine «bessere Zukunft» bieten.

Heikle Station Südkorea

Vor dem Hintergrund der Krise um das Atomprogramm Nordkoreas gilt der zweitägige Besuch Trumps in Südkorea als besonders heikle Station seiner Asienreise. Der US-Präsident hatte mehrfach mit Alleingängen gegen Nordkorea gedroht. Nordkorea arbeitet unter anderem an der Entwicklung von Interkontinentalraketen. Diese könnten einen Atomsprengkopf bis auf das amerikanische Festland befördern.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    Ich hätte mich auch wehren, wenn angebliche Freund versucht meinen spinnenden Nachbarn welche volle Keller mit Waffen hat zu provozieren.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Am besten spielt er ein bisschen Golf mit Moon, spricht möglichst wenig und fliegt weiter.:)
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Bisherigen Gastländer kann der US-Präsident Forderungen stellen, da sie in irgendeiner Form abhängig/besetzt von der USA sind. Bei China sieht die Sache anders aus. Sie sind weder auf Waffen noch Technologien aus den USA angewiesen, besitzen Schuldpapiere in der Höhe von über 1 Billiarde $ von den USA. Wenn er Zugeständnisse von CN will, muss Trump Gegenleistungen anbieten. CN wird einen Rückzug der USA aus Asien erwarten. Damit entspricht es dem Wünsch vieler asiatischer Bürger.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Es wird kaum den Wünschen von Südkorea und Japan entsprechen, wenn sie den Schutz der USA verlieren und dem Spinner in Pyöngiang schutzlos ausgeliefert sind. Es ist ein Trugschluss zu meinen, wenn die USA sich zurückziehen würde seien die Probleme mit Nordkorea gelöst.
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