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Atomstreit mit Iran US-Aussenminister Tillerson bringt zweites Abkommen ins Spiel

Rex Tillerson.
Legende: US-Aussenminister Rex Tillerson äussert sich zum Iran-Abkommen. Keystone
  • US-Aussenminister Rex Tillerson hat betont, dass ein Festhalten am Atomabkommen mit dem Iran im nationalen Interesse seines Landes liege.
  • Auch Präsident Donald Trump denke so, sagte der Washingtoner Chefdiplomat dem Sender CNN.
  • Er wie auch Trump wollten auch nicht, dass der Kongress neue Sanktionen gegen Teheran verhänge, die das Abkommen zerstören könnten.

Der Vertrag habe aber Mängel und Schwächen. «Wir wollen die Vereinbarung, so wie sie heute existiert, nehmen und den Prozess beginnen, diese Mängel anzusprechen», sagte Tillerson. In diesem Zusammenhang brachte er ein mögliches «zusätzliches» Iran-Abkommen ins Spiel – statt einer Änderung der bestehenden Vereinbarung.

Trump hatte am Freitag einen härteren Iran-Kurs angekündigt und Teheran eine Bestätigung verweigert, dass es sich an die Atomvereinbarung halte. Er ging aber nicht so weit, aus dem Mehrstaaten-Abkommen auszusteigen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Er und Trump wollen auch nicht,dass der Kongress Sanktionen verhängt. Was soll das? , dass Trump ständig seine Aussagen widerruft, ist ja seine gängige Art. Aber das jetzt Tillerson sich so auf die Seite von Trump stellt und behauptet, Trump wolle das auch nicht, unglaubwürdiger geht es nicht. Entweder er wird zu dieser Aussage erpresst oder er lügt auch, was ich weniger glaube.
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  • Kommentar von Bruno Vogt (bru.vogt)
    Das völlige Chaos im weissen Haus scheint perfekt. Nun widerspricht Tillerson Trumps Aussagen von Gestern, Morgen wird die Sache dann wieder anders aussehen? Ein zweites Abkommen? Und wie stellt sich Tillerson das vor? Was für einen Grund sollte der Iran denn haben noch einmal an den Verhandlungstisch zu sitzen, vor allem da alle anderen Unterzeichner des Vertrages und die IAEA sagen das sich der Iran an das Abkommen hält. Tragisch was sich heute als amerikanische Aussenpolitik bezeichnet.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Die grösste Schwäche eines Vertrages mit der USA ist deren Unzuverlässigkeit, begründet in ihrer Überheblichkeit. Es liegt in der Natur eines normalen Vertrages, dass er ausgewogen sein sollte. Sonst ist es ein Diktat des Stärkeren, dass meist nicht lange hält. Irgendwann sollte Ruhe sein. Wir haben schliesslich nur eine Welt, in der alle den Wunsch nach Entwicklung nach ihrer Art haben. Und da sollten tragbare Kompromisse eingegangen werden, damit es möglichst nicht zu Katastrophen kommt.
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