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International Atomverhandlungen zu Iran in der Schlussphase

Die Bemühungen um ein Atomabkommen mit dem Iran gehen weiter. Eine Einigung soll in den nächsten Tagen erzielt werden – daran arbeiten derzeit mehrere Aussenminister in Wien.

John Kerry
Legende: An den Verhandlungen mit dem Iran nimmt unter anderem auch US-Aussenminister John Kerry teil. Reuters

Die Bemühungen um ein Atomabkommen mit dem Iran gehen auf Ministerebene weiter.

US-Aussenminister John Kerry und sein iranischer Amtskollege Mohammed Dschawad Sarif wollten sich am Dienstag zu erneuten Gesprächen in Wien treffen.

Sarif war in Begleitung des iranischen Atomchefs Ali Akbar Salehi am Morgen nach Wien zurückgekehrt.

Auch der russische Aussenminister Sergej Lawrow und sein deutscher Amtskollege Frank-Walter Steinmeier wollen zu den Verhandlungen stossen.

Offiziell endet Frist in wenigen Stunden

Um Mitternacht läuft die ursprünglich vereinbarte Frist für ein Abkommen aus. Alle Seiten sind sich aber einig, dass noch mehrere Tage an einem Vertragstext gefeilt werden muss.

Die 5+1-Gruppe (USA, Russland, China, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland) will mit Teheran einen Vertrag schliessen, der die ausschliesslich friedliche Nutzung der Atomkraft sichert.

Sollte sich der Iran zu einer Begrenzung des Atomprogramms bereit erklären, sollen im Gegenzug die Wirtschaftssanktionen schrittweise aufgehoben werden.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Susanne Lüscher, Gossau
    SRF könnte doch einmal bringen, wie die USA 1953 im Iran den demokratisch gewählten Präsidenten gestürzt hat. Oder etwa wie Nixon am 15. August 1971 den einseitigen Rücktritt vom Goldstandard erklärte. Oder, dass die USA 1999 gedroht hat, wenn je eine US-Person in Den-Haag vor dem Kriegsgericht angeklagt würde, die USA Den-Haag in Schutt und Asche legen würden (mit anderen Worten, die USA sieht sich über Gesetz und Ordnung stehend). Die Liste wäre lang.
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  • Kommentar von Susanne Lüscher, Gossau
    Es wird zu keinem Abschluss kommen. General Wesley Clark: We're going to take out seven countries in five years, starting with Iraq, and then Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan and, finishing off, Iran.
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  • Kommentar von Jens Brügger, Schaffhausen
    Kein Land lässt seine Militäranlagen von Ausländern kontrollieren. Wieso sollte es der Iran zulassen. In Israel sind übrigens überhaupt keine Kontrollen erlaubt.
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    1. Antwort von m.mitulla, wil
      ...und bei uns in der Schweiz auch nicht... und in den USA schon GAR NICHT.
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    2. Antwort von E. Jenni, Ottikon
      Das ist auch richtig so,denn für Israel ist dies die äusserste Form der Lebensversicherung. Iran droht mit der Auslöschung des jüdischen Staates. Darum ist es für Israel überlebenswichtig mit der A-Waffe eine gewisse Drohkulisse aufrecht erhalten zu können.Der Iran ist seit der islamischen Revolution unberechenbar geworden,weil fanatische Religionsführer ständig mit Krieg drohen und durch Organisationen wie die Hisbollah Terror und Schrecken verbreiten! Israel ist gut beraten wachsam zu bleiben.
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