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International Auf der Balkan-Route: Ein Journalist unter Flüchtlingen

Längst ist neben dem Weg übers Mittelmeer und Italien auch die sogenannte Balkanroute zu einem von zehntausenden Flüchtlingen genutzten Weg nach Westeuropa geworden. Der ungarische Journalist György Kakuk hat den Weg selbst unter die Füsse genommen und die Lage dokumentiert.

Legende: Video Ein Journalist unter Flüchtlingen abspielen. Laufzeit 1:43 Minuten.
Aus Tagesschau vom 16.08.2015.

Es hätte ein ganz normaler Sommerurlaub am Meer werden sollen, als der ungarische Journalist György Kakuk mit seiner Familie nach Griechenland fuhr. Doch dann sah er die völlig ausser Kontrolle geratene Flüchtlingssituation mit eigenen Augen und beschloss, den Weg der Migranten in Richtung Westeuropa zu dokumentieren.

Für seinen Heimweg wählte Kakuk die so genannte Balkan-Route. Mit dem Handy hielt der Journalist die Realität der Menschen auf ihrer Reise der Hoffnung fest. In einer Reportage berichtet er aus erster Hand, wie es ihnen bei den Bemühungen ergeht, noch vor Fertigstellung des Zauns an der ungarischen Grenze in den Schengen-Raum zu gelangen.

40 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Je mehr man aufnimmt, je mehr Leistungen die "Flüchtlinge" erhalten, um so mehr werden kommen. Mehr Flüchtlingsheime lösen die immense Attraktivität, die ein wirtschaftlich starker Raum auf unterpriviligierte Räume ausübt, nicht auf. Warum erkennt man nicht an, dass es sich bei der Mehrzahl der Flüchtlinge nicht um Verfolgte handelt, sondern um Menschen, die ihr Heil in einem reichen Lande suchen.
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    1. Antwort von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
      2) Es tritt genau das ein, was der libysche Oberst Gadafi voraussagte: "Wenn Ihr mich stürzt, ergiesst sich ein Menschenstrom über Eure Länder". Wenn jetzt nicht die Realitäten anerkannt werden, wenn nicht die australische Strategie angewendet wird, wird man der Flut nicht mehr Herr. Es ist närrisch, so zu tun, als könnte Europa auch nur annähernd mit Hunderttausenden junger, chancenloser Flüchtlinge klarkommen, die alles im Sinn haben, nur sicherlich nicht, zurückzukehren.
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  • Kommentar von W.Ineichen, Luzern
    Ich frage mich, wo die Abertausenden auf ihrer langen Reise ihre Notdurft verrichten. Es müssen diesbezüglich wohl schreckliche Zustände herrschen.
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      W.I./Inkl.die Verbreitung entsprechender (Tropen)Krankheiten.Würmer aller Art,Amöben,Hepatitis-Viren.Später erhalten sie womöglich noch Beschäftigungen als Schwarzarbeiter in der Gastronomie.Hygiene? Viel Vergnügen.Ein Revavel aller Arten von übertragbaren Krankheiten(Viren etc.)ist wohl in diesem Exodus inbegriffen.Umsatzsteigerungen bei der Pharma-Mafia,werden sicher eine gern gesehene Nebenwirkung sein.Derweilen angeblich eine längere Lebenserwartung als Zukunfts-Szenario zu erwarten sei.
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  • Kommentar von Peter Holzer, zürich
    die Welt wäre vermutlich nicht besser ohne Schweizer Waffenexporte. Mann kann aber nicht mithelfen wenn in einem Wespennest herumgestochert wird und sich dann über die Wespen die plötzlich herausschwirren beklagen.
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