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Auf zu einer neuen Runde Wladimir Putin legt Eid für weitere Amtszeit ab

Russlands Langzeit-Präsident gelobt bei seiner Inauguration, «dem Volk treu zu dienen». Seine vierte Amtszeit als Staatschef wird bis 2024 dauern, bevor er laut Verfassung ausscheiden muss. Sein Leben in Bildern.

Legende: Video Wladimir Putin legt Eid für weitere Amtszeit ab abspielen. Laufzeit 4:08 Minuten.
Aus 10vor10 vom 07.05.2018.

Die Getreuen von Präsident Wladimir Putin dürfen zu seiner Vereidigung in den Kreml. Seine Gegner sitzen in Polizeigewahrsam. So geht Russland gespalten in einen neuen Abschnitt seiner Geschichte.

Das Ziel meines Lebens und meiner Arbeit ist, den Menschen und unserem Vaterland zu dienen. Für mich ist das das Wichtigste.
Autor: Wladimir Putinin einer kurzen Ansprache im Kreml

Vor etwa 5000 Gästen hat Putin gelobt, «dem Volk treu zu dienen», wie es in der Eidesformel heisst. Damit geht der Langzeitpräsident in seine vierte Amtszeit. Nach dem Amtseid feuerten Kanonen vor dem Kreml bei Sonnenschein Salut. Putin dankte den Russen für die Unterstützung bei der Präsidentenwahl im März.

Medwedew in Startlöchern

Der 65-jährige Putin beherrscht die Politik im grössten Land der Erde seit 18 Jahren. Seine vierte Amtszeit als Staatschef wird bis 2024 dauern, bevor er laut Verfassung ausscheiden muss. Bei der Präsidentenwahl im März hatte die Wahlbehörde Putin ein Rekordergebnis von knapp 77 Prozent der Stimmen zugesprochen. «Ich sehe das als grosses politisches Kapital» sagte er bei der Vereidigung. Die Unterstützung im Land sei auch wichtig, um die Interessen Russlands international zu vertreten.

Putin mit Schröder und Medwedew
Legende: Putin nimmt die Gratulation Medwedews entgegen, den er nach seiner Vereidigung erneut für das Amt des Ministerpräsidenten vorschlug. Der deutsche alt Bundeskanzler Gerhard Schröder applaudiert in der ersten Reihe. Keystone

Mit Putins Vereidigung tritt automatisch die russische Regierung zurück. Wie erwartet hat der Kremlchef noch am Montag Dmitri Medwedew als Ministerpräsidenten vorgeschlagen und dessen Kandidatur der Duma – dem Unterhaus des Parlaments – zur Zustimmung vorgelegt.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler (Fränki)
    Bild 21/31. Berlusconi, Erdogan, Putin. 3 Staatsmänner, die genau wissen was sie eint. Korruption und Manipulation. In diesem Clan fehlt eigentlich nur noch Assad und schon wird ein Schuh draus.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Wenn man bedenkt, dass Russland nicht mehr Einwohner hat als Deutschland und Frankreich zusammen, so verschaft sich das Land doch international einigen Respekt.
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  • Kommentar von M. Berger (Mila)
    Manipulation und Steuerung der Meinungsbildung mit Fotos und Text, wenn gezielt tendenziöse Bilder gezeigt und entwertende Begriffe eingestreut werden, welche die Voreingenommenheit der Leser bestätigen und das Urteil beeinflussen. Eine sachlichere, objektive Information trägt dazu bei, sich seine eigene Meinung bilden zu können.
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    1. Antwort von Sebastian Mallmann (mallmann)
      So schaut's aus! Man stelle sich mal ähnliche Aussagen über westliche Staatschefs vor wie z. B: In D gibt es 20-Jährige, die nur Merkel und Schröder als Bundeskanzler kennen. Oder: Im April 2018 haben Trump und Macron gemäss dem wissenschaftlichen Dienst des Bundestages gegen das Völkerrecht verstossen, Merkel unterstützte diesen Rechtsbruch. Oder etwas polemischer: Merkel lässt bei Vereidigung nur Gleichgesinnte um sich; Strafgefangene, die gegen Merkel sind, müssen in der Zelle bleiben.
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    2. Antwort von Sebastian Demlgruber (SeDem)
      Dann geben Sie doch bitte ein gutes Beispiel und schreiben Sie neutrale Kommentare ohne eingestreute Unterstellungen und ohne Versuche, die Meinung der Leser in irgend eine Richtung zu beeinflussen. So wie dies z.B. das russische Staatsfernsehen vorbildlich macht, wie ja allgemein bekannt ist. Danke.
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    3. Antwort von Charles Halbeisen (ch)
      Die Photos sind nicht schlecht. Wo liegt das Problem?
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    4. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Herr Halbeisen Was ich besonders interessant finde ist das erste Foto. Das Putin und Schröder Freunde sind, wusste man schon immer. Aber so nah. Schröder gehörte auch zu den wenigen, denen er die Hand reichte.
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