Aussengrenze Mittelmeer: Ein Jahrzehnt des europäischen Versagens

Morgen Donnerstag soll ein EU-Sondergipfel einen Zehnpunkteplan zur Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer verabschieden. Ob dabei eine nachhaltige Strategie zu erwarten ist? In den letzten Jahren war eine solche nicht erkennbar.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Flüchtlingsproblematik in Italien

    Aus Tagesschau vom 22.4.2015

    Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi fordert im Parlament, dass die EU eine umfassende Strategie für das Flüchtlingsproblem aufbaut. Italien ist die erste Station für tausende Flüchtlinge und daher überlastet mit dieser Situation.

  • FOKUS: Die Überlebenden

    Aus 10vor10 vom 21.4.2015

    Nur wenige schaffen es noch in die Festung Europa. Weil die Landesgrenzen dicht sind, gelingt das den Fliehenden nur noch über den gefährlichen Seeweg. Wie die 27 Männer, die gestern Abend Sizilien erreicht haben. Sie sind die einzigen Überlebenden des schwersten Schiffsunglücks mit Flüchtlingen überhaupt, bei dem am Wochenende 800 Menschen ums Leben kamen.

  • FOKUS: Festung Europa

    Aus 10vor10 vom 21.4.2015

    Stacheldraht, Mauern, Überwachungskameras. Das alles setzt Europa der Hoffnung auf ein besseres Leben entgegen. Kontinuierlich sind die EU- Aussengrenzen dicht gemacht worden, um zu verhindern, dass Flüchtlinge EU-Boden erreichen und das Recht erhalten, einen Asylantrag zu stellen. Einschätzungen von SRF-Korrespondent Sebastian Ramspeck aus Brüssel.

  • FOKUS: Libyen – das Tor zur Hoffnung

    Aus 10vor10 vom 21.4.2015

    Weil die EU-Grenzen dicht sind, ist Libyen zum Tor nach Europa geworden. Von dort legen die meisten Flüchtlingsboote ab. Bis zu einer Million Menschen sollen dort bereit sein, um die gefährliche Überfahrt zu riskieren. Aber dort schaut keiner den Schlepperbanden auf die Finger, denn das Land versinkt seit dem Sturz des Machthabers Gaddafi im Chaos. Eindrücke von SRF-Korrespondent Pascal Weber.