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Giga-Batterie für Australien Australien setzt auf Tesla-Energiespeicher

Windpark in Australien
Legende: Eine riesige Batterie soll Schwankungen in der Windstrom-Produktion auszugleichen. Reuters

Um was geht es? Elon Musk – der Gründer von Tesla – will in Australien die weltgrösste Lithium-Ionen-Batterie bauen. Die Energie wird das französische Unternehmen Neoen bereitstellen, das derzeit einen Windpark in der Region baut. Es ist ein Pilotprojekt für die breite Anwendung von erneuerbaren Energien.

Wie stark ist diese Anlage? Sie soll 30‘000 Haushalte mit Energie versorgen und die Stabilität der Stromversorgung in Südaustralien verbessern. Die Region hatte seit September mit wiederholten Blackouts zu kämpfen, worauf die Regierung das Projekt ausgeschrieben hatte, um künftig eine sichere Stromversorgung gewährleisten zu können.

Wann steht die Batterie bereit? Laut Vertrag muss Tesla die 129-Megawatt-Batterie innert 100 Tagen liefern. Sollte das nicht gelingen, ist die Anlage für Australien gratis. Damit bestätigt Elon Musk sein Versprechen vom März, welches er über Twitter verkündete.

Gibt es ähnliche Projekte? Die Batterie soll laut Tesla bei ihrer Fertigstellung die grösste Lithium-Ionen-Batterie der Welt sein. Tesla hat vor kurzem eine 80-MW Anlage in Südkalifornien fertig gestellt. Sie war innert 90 Tagen betriebsbereit und kostete 100 Millionen Dollar.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Heim (Ursus)
    Elon Musk-der Daniel Düsentrieb der Gegenwart. Ein Visionär, ein Avantgardist, ein Vordenker. Gut gibt es solche Ausnahmetalente in der Weltwirtschaft, die nicht ständig die Machbarkeit der Energiewende in Frage stellen sonder ganz einfach liefern.-Bravo!
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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Die technischen Angaben im Bericht sind fehlerhaft, ungenügend und/oder widersprüchlich. Es gibt keine 129 MW Batterie, Batteriekapazitäten werden in Wattstunden angegeben. Musk twittert, dass die Batterie um einen Faktor drei grösser sei als die nächstgrösste. Unten steht, dass eine 80MW-Anlage fertiggestellt worden sei. Diese Zahl bezieht sich wahrscheinlich auf die maximale Generatorleistung. Die backup Anlage hätte dann maximal 45MWh Speicherkapazität und wäre nach wenigen Stunden leer.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Nach dem tagelangen Blackout vom vergangenen September in Aidelaide infolge Energiewende, scheint die Windradlobby ein letztes Aufbäumen zu üben. Der Strompreis in Adelaide hat sich zwischenzeitlich vervierfacht, ein stillgelegtes Gaskraftwerk wurde wieder reaktiviert, um die Versorgung sicher zu stellen, Unternehmen drohen mit Abwanderung und der kleine Mann betreibt jetzt lieber Benzin-Stromaggregate, statt teuren Windstrom zu kaufen. Das Grüne Paradoxon spricht Bände....
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    1. Antwort von Alfred Schläpfer (191.5yenokavan)
      Als Tatsachen resistenter Befürworter der Kernenergie bleibt Ihnen wohl nur noch die Trumpsche Fake News Dampfplauderei. Australien ist ein Land prädestiniert für die alternativen Energieträger wie Sonne, Wind und Gezeitenkraftwerke. Dass die Kohle- und Uranlobby sich mit allen Kräften gegen den Verlust ihrer Pfründe wehrt, ist für mich nachvollziehbar. Ihr paranoides Bashing des "Grüne Paradoxon" ist einfach nur noch peinlich.
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