Bagdad: Vorsitzender des Parlaments überlebt Bombenanschlag

Insgesamt sollen dieses Wochenende im Irak wegen Autobomben mindestens 50 Personen ums Leben gekommen sein. Rijadh al-Adha, Vorsitzender des Parlaments, überlebte eines der Attentate.

Mindestens 30 Menschen sollen am Sonntag im Irak ums Leben gekommen sein, als mehrere Autobomben explodierten. Über die Anzahl der Toten herrscht Unklarheit, zumal in anderen Medien von 26 oder 13 Toten die Rede war.

Parlamentschef im Visier

Der Vorsitzende des Parlaments der Hauptstadtprovinz Bagdad, Rijadh al-Adhab, überlebte einen Autobombenanschlag unverletzt. Zwei Menschen seien dabei getötet worden, darunter ein Leibwächter. Vier wurden verletzt.

Sprengkörper gingen auch in der von Schiitischen bewohnten Hafenstadt Basra in die Luft. Der Vorfall soll drei Personen das Leben gekostet haben. Es gab mehrere Verletzte. Weitere tödliche Anschläge ereigneten sich in Kerbela, Nasirijah und Hafrijah sowie in Abu Ghraib und Mossul.

Demzufolge sollen dieses Wochenende mindestens 50 Menschen durch Anschläge ihr Leben verloren haben. Sie forderten darüber hinaus 150 Verletzte. Laut Behörden und Ärzte ereigneten sich die Vorfälle in zwölf Städten.

Drahtzieher meistens Al-Kaida

Im Irak tobt seit langem ein heftiger Machtkampf zwischen Sunniten und Schiiten. Für die Anschläge auf Schiiten ist grösstenteils das sunnitische Terrornetzwerks Al-Kaida verantwortlich.