Bahnstreik in Belgien wirkt sich auf Fernzüge aus

Im südlichen Teil des Landes streiken die Bahnangestellten. Der zweitägige Streik trifft auch internationale Passagiere aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland.

Blick in den Bahnhof Brüssel-Süd, vorne ein Abgang mit zwei Rolltreppen, rechts neben einem leeren Perron der Thaly-Zug

Bildlegende: Gähnende Leere im Bahnhof Brüssel-Süd: Der Thalys-Zug verkehrt nicht. Reuters

Der Streik bei der belgischen Bahn könnte den internationalen Fernverkehr mit dem Land am Mittwoch und Donnerstag zum Erliegen bringen.

Für Reisende aus der Schweiz Richtung Brüssel gilt: Bis morgen Donnerstagabend fahren die Eurocity-Züge von Basel nur bis Luxemburg, wie die SBB mitteilte.

Ab Deutschland fallen die ICE-Züge nach Brüssel ganz aus. Und Eurostar-Reisende aus London müssen an den Streiktagen in der französischen Stadt Lille nahe der belgischen Grenze aussteigen.

Gegen den Rotstift

Der Ausstand der Bahnangestellten begann am späten Dienstagabend und soll 48 Stunden dauern. Der zweitägige Streik richtet sich gegen Sparpläne der staatlichen Bahngesellschaft SNCB.

Teile der Bahn-Gewerkschaften bestreiken den Süden Belgiens, die Wallonie. Da viele Zugstrecken durch diese Region verlaufen, wirkt sich der Arbeitskampf auf das ganze Land aus – auch auf die Hauptstadt Brüssel.