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International Balkanstaaten akzeptieren nur noch Flüchtlinge aus Kriegsgebieten

Wie das UNHCR berichtet, nehmen Serbien und Mazedonien nur noch Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan auf. Allen anderen Menschen werde der Zutritt ins Land verwehrt. Angeblich hat das Beispiel Slowenien Schule gemacht.

Momentaufnahme an der serbischen Grenze.
Legende: Momentaufnahme an der serbischen Grenze. Wer Syrer, Iraker oder Afghane ist, hat Glück. Keystone

Serbien und Mazedonien lassen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfwerks UNHCR nur noch Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan einreisen.

Migranten aus anderen Ländern würden hingegen abgewiesen – mit der Begründung, dass sie Wirtschaftsflüchtlinge seien. Dutzende Menschen seien deshalb bereits an den Grenzen gestrandet.

Gemäss einer UNHCR-Sprecherin habe Serbien bereits am Mittwochabend damit begonnen, nur noch bestimmte Flüchtlinge ins Land zu lassen. Mazedonien sei am frühen Morgen nachgezogen.

Beispiel Slowenien macht Schule

Ein Augenzeuge an der griechisch-mazedonischen Grenze hat den Bericht, was Mazedonien betrifft, unterdessen bestätigt.

Die Teil-Schliessung der Grenze sei eine Reaktion darauf, dass das EU-Land Slowenien angekündigt habe, das gleiche zu tun, sagte ein mazedonischer Polizeivetreter der Nachrichtenagentur Reuters.

Eine Bestätigung aus Slowenien lag aber zunächst noch nicht vor.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Interessant mit diesem Mann ist die Information: "Offenbar ist Abaaoud mindestens einmal unbehelligt über Griechenland nach Europa eingereist, obwohl er in Belgien zu 20 Jahren Haft verurteilt worden war und ein internationaler Haftbefehl auf ihn ausgestellt war. Kritiker machen in Frankreich dafür die Schwächen des Schengen-Abkommens verantwortlich." Aus dem FAZ Artikel: "Tod nach sieben Stunden Feuergefecht" Das heisst, über die Balkanroute kommen anscheined nicht nur angebliche Flüchtlinge!
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    diesem Beispiel sollte der Rest von Europa auch folgen. Dann hielte sich das Flüchtlingsproblem in Grenzen. Denn mindestens die Hälfte kommt aus nicht Kriegführenden Ländern und möchten einfach gerne ein besseres Leben hier geniessen.
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    1. Antwort von robert mathis (veritas)
      leider nützen solche Kontrollen nicht viel denn papiere und pässe sind leicht zu kaufen oder zu fälschen,mit geld ist vieles machbar und wird auch rege genutzt und wenn die migranten einmal in europa sind werden sie auch aufgenommen und bleiben,obwohl frau s.sommaruga in der rundschau dementiert hat.
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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Zum Glück sind Somalia, Nigeria, Eritrea, Nord Korea (dort kommt einfach niemand raus), usw., alles Länder, aus denen es keine Flüchtlinge geben kann. Auch viele andere Länder Afrikas verfolgen keine Schwulen oder Lesben, sondern zeigen sich toll tolerant ... doch in dieser Hinsicht sind Mazedonien und Serbien klar auf der afrikanischen Linie ...
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    1. Antwort von Christa lohmann (Saleve2)
      Herr Bauert, habe ich das jetzt falsch verstanden? Aus Eritrea kommen keine Flüchtlinge raus. Wo kommen dann die vielen in Europa her?
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