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Bedrohte Tiere und Pflanzen USA lockern Gesetz zum Artenschutz

  • Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Änderungen an einem Gesetz zum Schutz bedrohter Arten vorgenommen.
  • So sollen als gefährdet eingestufte Tier- und Pflanzenarten nicht mehr denselben Schutz bekommen wie jene, die als bedroht gelten.
  • Die Änderungen sollen im September in Kraft treten.
Legende: Video Aus dem Archiv: Eine Million bedrohte Arten abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
Aus SRF News vom 25.04.2019.

Die Regierung strich darüber hinaus Formulierungen aus dem Gesetz, nach denen wirtschaftliche Aspekte bei der Einstufung einer Art als bedrohlich keine Rolle spielen sollten. Nach Ansicht von Kritikern ebnet dies den Weg dafür, dass wirtschaftliche Interessen Einfluss auf den Prozess gewinnen könnten.

Umweltschützer kritisierten die Änderungen scharf. So warf die Organisation Sierra Club der Regierung vor, wirtschaftliche Interessen über wissenschaftliche Erkenntnisse zu stellen.

Gesetz aus dem Jahr 1973

Das Gesetz mit dem Titel «Endangered Species Act» war 1973 von dem damaligen republikanischen Präsidenten Richard Nixon unterzeichnet worden. Viele republikanische Politiker stören sich sei längerem daran, weil es aus ihrer Sicht zu viele Regulierungen enthält.

Grizzlybär
Legende: Der «Endangered Species Act» trug dazu bei, dass der Grizzly noch nicht ausgestorben ist. Reuters

Umweltschützer feiern es dagegen als Erfolg, weil es das Aussterben etlicher Arten – wie beispielsweise der Grizzlybär oder der Grauwal – in den USA verhindert habe. Derzeit listet die Behörde «Fish and Wildlife Service» mehr als 2000 Tier- und Pflanzenarten in den USA als bedroht oder gefährdet auf.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Tierarten wie Elefanten, Tiger, Pandas, Orang-Utans, Meerestiere u.v.m. repräsentieren ganze Lebensräume. Das gilt auch für den Amazona-Regenwald. Sie vor dem Aussterben zu bewahren, bedeutet gleichzeitig die Erhaltung ganzer Ökosysteme. Der Hauptgrund dafür ist vor allem die Abholzung der Tropenwälder, das Bevölkerungswachstum, die
    Entwicklungen in Industrie und Landwirtschaft sowie die Überbauung und Zersiedelung der Landschaft. Auch in der Schweiz muss mehr getan werden für den Artenschutz.
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  • Kommentar von Reto Blatter  (against mainstream)
    Im May 2019 hat der Nationalrat beschlossen den Schutz des Wolfes stark zu lockern. Als Umweltschützer habe ich mich damals mit Kommentaren zu Wort gemeldet. Wo waren damals all die besorgten Kommentare Schreiber aus diesem Forum. Werden sie auch wie ich die Verantwortlichen Politiker nicht mehr unterstützen, oder geht es ihnen vielmehr nur darum Gegen Präsident Trump Stimmung zu machen? Das wäre dann Populismus:)
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  • Kommentar von Hansruedi Elsener  (Haru)
    Er ist schon der mieseste, Herr Hochuli. Das Übel ist, dass in ganz Europa und auch in der CH, gähnende Leere herrscht. Business first, leider.
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