Bekannte oder Freunde in Nepal? Facebook und Google helfen

Viele Angehörige von Nepal-Touristen fürchten derzeit um das Wohl ihrer Angehörigen. Zwei soziale Netzwerke bieten deshalb einen speziellen Service an.

Facebook und Google helfen mit zusätzlichen Funktionen bei der Suche nach Freunden im Erdbebengebiet im Himalaya. Das soziale Netzwerk Facebook startete einen «Safety Check»: Damit können Nutzer ihren Status auf «sicher» stellen, um ihre Freunde wissen zu lassen, dass es ihnen gut geht.

Facebook hatte die zusätzliche Funktion im letzten Jahr vorgestellt. Erstmals zum Einsatz kam sie dann im Dezember, als der Taifun «Ruby» (Hagupit) über die Philippinen fegte. Auf Facebook können Mitglieder sowohl selber angeben, dass sie in Sicherheit sind, als auch von Freunden als in Sicherheit markiert werden.

Googles «Personenfinder» lässt auch zu, dass Nutzer Informationen über Dritte angeben – etwa wenn sie mit jemandem im betroffenen Gebiet telefoniert haben.

Der deutsche Reisefotograf Jordane Schönfelder ist derzeit in Nepal und sagte, für zahlreiche Touristen in der Hauptstadt Kathmandu seien die Funktionen sehr wichtig, um Bekannten zuhause Bescheid zu geben. Die Informationen in Googles Funktion können von allen öffentlich eingesehen werden.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Starkes Nachbeben erschüttert Nepal

    Aus Tagesschau vom 26.4.2015

    Einen Tag nach dem schweren Erdbeben ist Nepal von einem Nachbeben der Stärke 6.7 erschüttert worden. Am Mount Everest ging eine weitere Lawine ab. Derweil ist die Zahl der Opfer auf 2500 gestiegen. Internationale Helfer sind im Einsatz, doch Wetter und zerstörte Infrastruktur erschweren den Einsatz.