Bergungsteam auf vor Alaska gestrandeter Ölplattform

Nach einer Wetterberuhigung ist ein Rettungsteam auf der vor Alaska gestrandeten Ölplattform abgesetzt worden. Mit dem Einsatz soll die Situation an Bord der Plattform «Kulluk» abgeklärt werden.

Plattform vor Küste.

Bildlegende: Die Ölplattform «Kulluk» liegt an einer der Kodiak-Inseln vor Alaska auf Grund. Reuters

Der Einsatz solle Informationen für den Bergungseinsatz liefern. Zudem habe ein Helikopter der Küstenwache ein Notschleppsystem auf der Plattform abgeliefert, teilte die Einsatzleitung mit. 

Plattform überflogen

Die mobile Bohrplattform hatte sich am Montag bei schwerer See losgerissen, als sie nach Seattle geschleppt wurde. Nahe der der Kodiak-Insel lief sie auf Grund.

Wie verschiedene Medien berichten, wird die Plattform von der Firma Noble Corporation betrieben, welche ihren Hauptsitz in Zug hat. Laut einem Bericht des Senders KTUU hat die «Kulluk» rund 568'000 Liter Diesel und 45'000 Liter Öl und Hydraulikflüssigkeit an Bord. Die 18 Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden.

Der Kommandant der Küstenwache in Alaska sagte, er habe die «Kulluk» zwei Mal überflogen und sei sich der entlegenen Lage, der schwierigen Wetterbedingungen und der komplexen Bergungsarbeiten bewusst. Er versicherte, es werde gemeinsam daran gearbeitet sicherzustellen, dass die Plattform nicht länger eine Bedrohung der «unberührten maritimen Umwelt Alaskas» darstellt.

Video «Die Bohrinsel wird überwacht (unkomm.)» abspielen

Die Bohrinsel wird überwacht (unkomm.)

0:26 min, vom 3.1.2013