Blatter: «Ich kann nicht der neue Präsident sein»

Der Weltfussballverband hat über die Nachfolge Blatters informiert. Die Wahl erfolgt am 26 Februar 2016. Begonnen hatte die Medienkonferenz mit einem Eklat. SRF News verfolgte für Sie die Medienkonferenz live in einem Live-Ticker.

Die Medienkonferenz der Fifa

  • Der neue Fifa-Präsident wird am 26. Februar gewählt.
  • Die Medienkonferenz begann mit einem Eklat
  • Verschiedene Reformvorschläge wurden beschlossen: u.a. Amtszeitbeschränkungen, Integritäts-Checks für die Mitglieder der Exekutive, sowie die Offenlegung der Gehälter der Exko-Mitglieder.
Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 16 :07

    Hiermit beenden wir den Liveticker von der Medienkonferenz der Fifa. Vielen Dank für das Interesse. Kleiner Nachtrag: Beim Vorfall zu Beginn der Übertragung handelte es sich bei der Person um den englischen Komiker Simon Brodkin.

  • 16 :03

    Die Medienkonferenz ist zu Ende

    Mit einer emotionalen Schlussrede beendet Blatter die Medienkonferenz. Konkret auf die Reformvorschläge wurde nicht eingegangen. Die bereits im Vorfeld bekannt gewordenen Vorschläge sind aber durchgewunken worden.

  • 16 :02

    Blatter schliesst die Medienkonferenz: «Danke für das zahlreiche Erscheinen, danke für die Unterstützung der Fifa und dieses wunderbaren Spiels, welches der Welt das Element des Fair Play geschenkt hat. Fair Play bedeutet Respekt und Disziplin». Fussball sei ein angriffiges Spiel, die Frage ist aber mit welchen Waffen man angreife. So lange man auf dem Fussballfeld sei, gebe es Grenzen. Daneben gibt es diese offenbar aber nicht. Man lasse sich von Emotionen treiben.

  • 15 :58

    Frage: Über was würde Blatter als Radio-Reporter denn am liebsten berichten nach seiner Fifa-Amtszeit?

    «Geo-Politics», sagt Blatter zweideutig. Geographie sei sein Hobby, genau so wie die Politik.

  • 15 :56

    Persönliche Frage an Blatter: Sind die Reformen wichtig für ihr Lebenswerk?

    «Ja, sie haben Recht, das ist wichtig für mich, jetzt wo ich mein Mandat zur Verfügung gestellt habe. Es ist wichtig, dass wir diese Reformen bis zum 26. Februar durchführen. Ich bin seit 40 Jahren in der Fifa, und Ja, ich will mit der Durchführung dieser Reformen abtreten.»

  • 15 :53

    «Wieso erst jetzt diese Reformen?", fragt ein Journalist. Und ob er die Wut der Leute verstehe?

    Blatter weist immer wieder auf die Reformversuche von 2011 hin. Er als Journalist solle nachschauen, welche Reformen nicht realisiert werden konnten 2011, so Blatter. Wie schon erwähnt, hätten dort die Konföderationen viele Reformen abgelehnt.

  • 15 :52

    Journalistenfrage: Wird Blatter der FBI Informationen liefern über die Machenschaften, die er sicher mitbekommen hat?

    «Ich habe kein Recht mich da in diese Investigationen einzumischen», sagt Blatter kurz.

  • 15 :48

    Frage zur Amtszeitbeschränkung. Wieso erst jetzt? Er selbst seit ja seit 1998 Präsident, so ein Journalist. Wieso falle ihm das erst jetzt ein?

    Blatter ringt nach einer Antwort, sagt dann aber, 2011 sei dieser Reformvorschlag von den Fifa-Konföderationen abgelehnt worden, u.a. von der Uefa. 2014 am Kongress in Sao Paolo wurde dieser Vorschlag wieder hervorgebracht und steht seither wieder auf der Agenda.

  • 15 :45

    Blatter: «Ich kann nicht der neue Präsident sein»

    Blatter verneint, dass er sich am 26. Februar als Präsident zur Verfügung stellen wird, wie es gerüchteweise hiess. Er kehre höchstens als Radioreporter zurück. Er sei grosser Fan dieses Mediums, da es alle erreiche und das 24 Stunden täglich.

    Video ««Ich kann nicht der 'neue Präsident' sein»» abspielen

    «Ich kann nicht der 'neue Präsident' sein»

    0:25 min, vom 20.7.2015

  • 15 :44

    Wird Platini sein Nachfolger? Das Wahlprozedere starte heute, sagt Blatter. «Ich wünschen allen viel Erfolg», so auch Platini, wie er sagt. Platini gilt als Erzfeind Blatters.

  • 15 :38

    Frage nach der Offenlegung der Gehälter. Blatter antwortet, dass die Gehälter offengelegt werden, sobald reformtechnisch alles beschlossen ist. Ein Journalist hakt nach und fordert Blatter auf, sein Gehalt jetzt offen zu legen. Blatter weicht aus.

    Video ««Herr Blatter, wie viel verdienen Sie?»» abspielen

    «Herr Blatter, wie viel verdienen Sie?»

    0:33 min, vom 20.7.2015

  • 15 :37

    Zeit für Fragen der Journalisten

  • 15 :36

    «Ich bin sehr stolz, dass die Fifa in diesr Zeit auch ohne mich so gut funktionierte.»

  • 15 :36

    «Während meines Schweigens in der Zeit, in der ich damit absorbiert war, nicht vom Tsunami mitgerissen zu werden, hatte die Fifa weiter wunderbare Veranstaltungen, wie die Frauen-WM in Kanada. Trotz fehlendem Präsident funktioniert die Fifa weiter.»

  • 15 :34

    «Diese Task-Force wird u.a. Integritäts-Checks ausführen. Diese Entscheide müssen von der Fifa zu allen Konföderationen der Fifa-Pyramide gelangen . Diese Reformen sollen sofort durchgeführt werden.»

  • 15 :32

    «Daneben haben wir entschieden, nach 2011 wieder Reformen durchzuführen. Eine Taskforce von 11 Leuten mit einem Coach, eine unabhängige Person, soll diese Reformen durchführen.»

  • 15 :30

    «Wir haben heute wichtige Entscheidungen getroffen, eine ist bereits bekannt. Wir haben den Kongress festgelegt für die Wahl des neuen Fifa-Präsidenten.»

  • 15 :28

    «Nach dem Tsunami mit den Verhaftungen von 27. Mai in Zürich dachte ich, die Welle hätte mich mitgerissen, aber nun sitze ich immer noch hier.» Was ist seither passiert?, fragt Blatter. «Nachdem ich wiedergewählt wurde, wurde der Druck auf die Fifa und auch ein bisschen auf mich sehr gross, u.a. durch die Medien und die Politik».

  • 15 :25

    Blatter ergreift das Wort

    «Es ist ein wichtiger Tag für den Fussball», sagt Blatter. Er entschuldigt sich für die Verspätung und auch für den Vorfall vorher. «Das tut mir sehr leid», sagt Blatter, hätte er seine verstorbene Mutter gefragt, hätte sie gesagt, dass so etwas mit fehlender Bildung zu tun habe.

  • 15 :24

    Es geht weiter

    Blatter wird von Nicolas Maingot unterstützt, dem neuen Presse-Chef. Valcke ist doch nicht auf dem Podium.