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Konflikt in der Ukraine Blutigste Kämpfe seit Dezember

In der Ost-Ukraine sprechen weiter die Waffen. Bei Kämpfen sind nun mehrere ukrainische Soldaten ums Leben gekommen.

  • Bei schweren Kämpfen mit pro-russischen Separatisten in der Ostukraine sind sieben Soldaten der ukrainischen Regierungstruppen getötet worden, bestätigt das ukrainische Militär.
  • Schwerpunkt der Gefechte war die Stadt Awdijiwka bei der Separatistenhochburg Donezk. Zum Einsatz kamen auch Mehrfachraketenwerfersysteme. Eine vereinbarte Waffenruhe sieht den Abzug solcher Waffen von der Front vor.
  • In der Stadt Makijiwka wurde nach Angaben der Aufständischen eine Frau durch Artilleriebeschuss getötet, drei weitere Zivilisten verletzt.
  • Es sind die blutigsten Kämpfe in der Ost-Ukraine seit Mitte Dezember.
  • UNO-Angaben zufolge sind in dem seit 2014 andauernden Krieg etwa 10'000 Menschen getötet worden.
  • In einem neuen Anlauf für eine Konfliktlösung wird der ukrainische Präsident Petro Poroschenko heute zu Gesprächen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin erwartet.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von M. Krebser (M.Krebser)
    Poroshenko bekommt bald 100 mio.Fr. aus der Schweiz, die ihm D.Leuthard kürzluch in Davos versprochen hat. Somit kann er weiterhin den Krieg gegen die Donbass Bevölkerung finanzieren?!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Im Zuge der Truppenverschiebung ins Baltikum sind sicher auch einige Spezialisten übrig, die ukrainische Truppen in Zusammenarbeit mit der CIA-Zentrale in Kiev "beraten" könnten. Nicht nur auf der anderen Seite kämpfen Geistersoldaten. Die USA ist sicherlich bemüht, ihre Investitionen in der Ukraine zu schützen. Ausserdem möchte die USA sicher auch chinesische Projekte in der Region verhindern. Da haben manche Parteien ihre Finger im Spiel. Und die Bevölkerung ist unfreiwillig Spielball.
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    1. Antwort von Jacqueline Zwahlen (Jacqueline Zwahlen)
      Diese Berater sind seit Anbeginn des Konfliktes vor Ort. Bis letztes Jahr stammte auch Poroschenkos Finanzministerin aus den USA.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Von westlichen Staaten wird nichts unternommen, die agressive, kriegerische Haltung der Regierung in Kiew zu bändigen, im Gegenteil. Putin hat die Separatisten schon mindestens einmal zurückgepfiffen, als sie im Siegesrausch bei geschlagener ukrainischer Armee planten, weiter nach Westen zu marschieren. Putin bemüht sich nach Kräften um eine diplomatische Lösung. Die Kriegstreiber in dem Konflikt sitzen in Kiew und in den westlichen Regierungen - zum Schaden Europas.
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    1. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      Sie verwechseln Aktion und Reaktion, tsaarau. Zuerst "passierte" der Putsch mit Regime-Change in der Ukraine - erinnern sie sich an die Scharfschützen auf dem Maidan?? oder an Victoria Nuland: "Jaz is our man"...?? erst später kam es zur Abspaltung der Krim. Die USA/Nato wussten ganz genau, dass sie mit dem Regime-Change in der Ukraine die rote Linie zu Russland überschreiten. Das hatten sie vorher kommuniziert. Die Nato hatte Appetit auf Sevastopol, den russischen Militärhafen auf der Krim.
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    2. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      @ T.S. Mit dem Assotiationsvertrag EU-Ukraine wurde Russland bewusst provoziert und ein Konflikt heraufbeschworen. Darin wurde eine engere militärissche Zusammenarbeit geplant. Dies hätte den russischen Militärstützpunkt auf der Krim gefährdet und war ein Affront gegenüber Russland, welches für die Nato-Osterweiterung eine Rote Linie aussprach: die Ukraine. Denken Sie, die USA hätten solches Gebaren an ihren Grenzen toleriert? Denken Sie an die Kuba-Krise. Siehe auch Antwort von Frau mitulla.
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