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Nach drei Jahren der Qual Boko Haram lässt 82 Mädchen frei

Weinende Eltern.
Legende: Verzweifelte Eltern der in Chibok entführten Mädchen trafen im Januar Nigerias Präsidenten Muhammadu Buhari. Reuters
  • Die nigerianische Extremistenmiliz Boko Haram hat 82 der entführten 276 Schulmädchen freigelassen.
  • Die Mädchen wurden gegen Mitglieder von Boko-Haram ausgetauscht.
  • Der Schweizer Bundesrat und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz haben bei den Verhandlungen geholfen.
  • Rund 50 der entführten 276 Mädchen hatten bereits in den Wirren um die Entführung fliehen können. 21 Mädchen waren nach Verhandlungen im letzten Oktober freigekommen.

Im April 2014 hatte Boko Haram 276 Mädchen aus einem Internat in der Stadt Chibok verschleppt. Im August 2016 war ein Video bekannt geworden, in dem Bedingungen für die Freilassung der Mädchen gestellt wurden.

Im Internet entwickelte sich eine Solidaritätskampagne für die Freilassung der Mädchen. Viele Prominente, darunter die damalige US-First-Lady Michelle Obama, unterstützten die Kampagne #bringbackourgirls.

Legende: Video In den Fängen von Boko Haram abspielen. Laufzeit 03:31 Minuten.
Aus 10vor10 vom 14.04.2015.

Tausende Todesopfer

Truppen der nigerianischen Regierung haben inzwischen mithilfe von Nachbarstaaten grosse Teile der einst von Boko Haram kontrollierten Gebiete zurückerobert.

Dort kämpft die Extremistenmiliz seit mehr als sieben Jahren für einen islamischen Gottesstaat im Norden Nigerias. Sie hat rund 15'000 Menschen getötet und Hunderte verschleppt.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
    Ich bin sehr froh darüber dass diese Mädchen nun frei gekommen sind. Doch was mich an der Berichterstattung über Boko Haram stört ist dass all die Buben die schon lange vorher entführt oder ermordet wurden nie im geringsten erwähnt werden. Offensichtlich ist ihr Schicksal und Leben in den Augen unserer Medien und Gesellschaft weniger wert als jenes diese Mädchen die jetzt zum Glück frei gekommen sind.
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Was hat diese Entführung den Enführern jetzt gebracht? Ein paar Rappen Lösegeld? Vielleicht. Und wieviel Leid verursacht? Das steht in keinem Verhältnis. Nur sinnlos. Aber nicht nur hier. "Bürgerkrieg" in Syrien, Jemen, Sudan, Konflikte in Mali, Libyen, Somalia, sonstwo. Und nicht nur aktuell, ebenso früher: Weltkriege, Genozide, Revolutionen, Mord und Totschlag, allerorten, immer. Der Mensch, das "Vernunftbegabte Wesen". Fragwürdig!
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Man vermutet, die Intelligenz auf der Erde sei eine Kostante. Aber es werden immer mehr Menschen auf dieser Erde, so bleibt für den Einzelnen immer weniger davon. So ist es halt... Man kann die von Karl Jaspers vermutete Weiterentwicklung der Menschheit zum Besseren nicht erkennen. Nicht in dem was man da aktuell sieht.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Fuer den Austausch von auslaendischen Kriegsverbrechern gegen dito Schulmaedchen scheut die Schweiz keinen Aufwand. Die Israelis haben in der Schweiz einen Spion fuer 3 Millionen freigekauft, die dann Israel zurueckgeschenkt wurden. In der Schweiz wird man nur als FINMA-Baenkster wertgeschaetzt. Hoechstkaraetige Spione, Diplomaten, Zoellner und Polizisten werden von einem geizigen Paechterssohn und einer von einer Quotenfrau assistierten Pianistin wie auf Trinkgelder angewiesene Tauner misshande
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