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International Bombenanschlag in Budapest

In der ungarischen Hauptstadt ist in der vergangenen Nacht ein Sprengsatz explodiert. Zwei Polizisten wurden schwer verletzt. Ob der Vorfall einen terroristischen Hintergrund hatte, ist derzeit noch unklar.

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Legende: Am Tag nach dem Anschlag untersuchen Ermittler den Tatort auf mögliche Spuren. Keystone

Ein Bombenanschlag im Zentrum von Budapest hat in der Nacht zum Sonntag zwei Streifenbeamte schwer verletzt. «Die gesamte ungarische Polizei war das Ziel, man wollte meine Polizisten hinrichten», erklärte der ungarische Landespolizeikommandant Karoly Papp in Budapest.

Die Explosion hatte am späten Samstagabend ein beliebtes Ausgehviertel mit vielen Bars und Restaurants erschüttert. Nach Medienberichten detonierte der Sprengsatz vor einem Haus. Augenzeugen wollen beobachtetn haben, wie die beiden Polizisten – ein Mann und eine junge Frau – nach einer herumliegenden Tasche sehen wollten.
Die Polizistin wurde lebensgefährlich, ihr Kollege schwer verletzt. Polizeikommandant Papp beschrieb den Zustand der beiden als stabil. Auf die Frage, ob es sich um einen Terroranschlag handelte, wollte Papp nicht antworten. «Die Staatsanwaltschaft spricht von sieben möglichen Versionen», sagte er. «Mehr kann ich derzeit nicht sagen.»

4 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Das waren sicherlich nicht die üblichen Verdächtigen. Es leben ja kaum welche im Land. Ich denke eher da an maffiöse Machenschaften. Die ukrainische, russische Maffia ist stark verankert in Ungarn, in Ostungarn sowieso, doch wahrscheinlich sind sie auch in Budapest sehr gut vernetzt. Das Land ist bis zum geht nicht mehr korrupt, jemand wollte der Polizei ein Zeichen der Unzufriedenheit mit dem letzten Geschäft setzen. Diese zwei waren gerade dort. Tja.
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    1. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      "Es leben ja kaum welche im Land" Das stimmt einfach nicht! Laut diversen Blättern hat Ungarn 2015 im Verhältnis zur Bevölkerungszahl am meisten Flüchtlinge von Süden, vor allem von Serbien her aufgenommen, nämlich 177'000. Das Land lag damit auf Rang 1 vor Schweden. Die CH an 7. Stelle nach Deutschland, welches nur 1/3 der Quote Ungarns aufnahm. Macht es denn Sinn, mehr aufzunehmen als ein Land verkraften, versorgen, finanzieren kann?
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    2. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      Beppie Hermann, ob es Sinn macht? Auf jeden Fall, und alle Länder in Europa verkraften ohne nennenswerte Herausforderungen noch viele Flüchtlinge. Diese brauchen unsere Hilfe jetzt!!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Ein Konkurrenzkampf in der "Vergnügungsbranche" scheint wahrscheinlich. Da sind oft auch gewisse Polizeikreise involviert. Die verletzten Polizisten sind Zufallsopfer.
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