Botswanas Präsident kann weitermachen

Im südafrikanischen Diamantenland Botswana hat die Regierungspartei Demokratische Partei Botswanas (BDP) die Parlamentswahlen gewonnen. Damit gilt Präsident Seretse Ian Khama als wiedergewählt. Botswana gilt als eine der stabilsten Demokratien des afrikanischen Kontinents.

Botswanas Präsident Khama gestikuliert während eines Pressetermins in seinem Büro 2010. (keystone)

Bildlegende: Präsident Khama kann nun in seine dritte Amtszeit starten. Keystone

Botswana wird seit der Unabhängigkeit von Grossbritannien im Jahr 1966 von der Demokratischen Partei (BDP) regiert. Nach den Wahlen am Freitag teilt das oberste Gericht des Landes nun mit: Die BDP habe «mindestens» 29 der 57 Mandate erzielt.

Das Parlament des südafrikanischen Staates bestimmt den Präsidenten. Der 61-jährige Amtsinhaber Seretse Ian Khama wurde deshalb von den Behörden zum «wiedergewählten Präsidenten» erklärt. Er kann somit in seine dritte Amtszeit starten.

Volk profitiert vom Diamantenreichtum

Das südafrikanische Diamantenland Botswana gilt als eine der stabilsten Demokratien des afrikanischen Kontinents. Es hat die am längsten währende Mehrparteien-Demokratie des Kontinents.

Auch ist die Wirtschaft vergleichsweise stark. Vom Diamantenreichtum des weltweit grössten Produzenten der Edelsteine profitieren die rund zwei Millionen Einwohner unter anderem durch weitgehend freie Schulbildung und medizinische Versorgung.