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International Brandanschlag auf «Hamburger Morgenpost»

Steine und ein Brandsatz durch die Fensterscheiben in der Nacht, keine Verletzten: Die Zeitung hatte nach den Anschlägen in Paris, die Mohammed-Karikaturen des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» nachgedruckt. Ob der Brandanschlag auf das Gebäude der «Morgenpost» damit zusammenhängt ist noch unklar.

Legende: Video Barndanschlag auf «Hamburger Morgenpost» abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 11.01.2015.

Gegen 2.22 Uhr in der Nacht zu heute Sonntag seien Steine und ein Brandsatz durch Fensterscheiben des Gebäudes geschleudert worden, sagte ein Mitarbeiter des Lagezentrums der Polizei am Morgen. Im Tatzusammenhang würden bereits zwei Personen überprüft. Das Feuer in zwei Räumen habe zügig gelöscht werden können, sagte er weiter. Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren.

Ob es einen Zusammenhang mit dem Nachdruck der Mohammed-Karikaturen der «Morgenpost» gebe, sei «die zentrale Frage». Es sei aber noch zu früh, dazu Stellung zu nehmen, sagte er. Die Vermutung liege aber nahe. Nähere Angaben zu den Verdächtigen, die von der Polizei überprüft werden, konnte er nicht machen.

Karikaturen auf Titelseite

Zwei Islamisten hatten am Mittwoch in Paris die Redaktion der Satire-Zeitschrift «Charlie Hebdo» angegriffen und in dem Gebäude und bei ihrer Flucht insgesamt zwölf Menschen getötet. Die beiden Männer wurden am Freitag von der Polizei erschossen.

Die «Hamburger Morgenpost» hatte am Donnerstag auf ihrer Titelseite Mohammed-Karikaturen aus «Charlie Hebdo» nachgedruckt. Die Schlagzeile lautete: «So viel Freiheit muss sein.»

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Vader, Luzern
    Da hat wohl jemand nichts gelernt. Da sagt man nur selber schuld.
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    1. Antwort von Otto Würz, Winterthur
      @Vader: Sie sind also der Ansicht, wir sollten uns von den Islamisten vorschreiben lassen, was geht und was nicht?
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    2. Antwort von O. Egli, BS
      @Vader: Was würden Sie wohl sagen, wenn Ihnen bei jedem verfassten Kommentar, irgendwelche religiösen Fanatiker (egal woher), an die Haustür pinkeln würden? Wohl kaum nichts gelernt und selber schuld.
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    3. Antwort von Pezer Weber, Kanton Schwyz
      Bin etwas irritiert Herr Vader. Die ganze Tragödie in Paris war doch nur eine Verschwörung der westlichen Geheimdienste!? Oder habe ich einen Ihrer Kommentare in einem anderen Artikel falsch verstanden?
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  • Kommentar von P.Meier, Zürich
    Religionskrieg in Deutschland, genau davor warnen die PEGIDA Demonstranten. Doch die Politiker beleidigen lieber die PEGIDA, anstatt ihre Anliegen ernst zu nehmen.
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    1. Antwort von M. Maruhn, Düren
      Ihr aufklärender Artikel beschreibt die lebendige deutsche Demokratie. Die Leistungsträger der politischen Korrektheit geht das nicht darum, eine abweichende Darstellung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Rassisten abgeurteilt und zum Schweigen gebracht. Schauen Sie mal rein, so funktioniert Demokratie
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  • Kommentar von M. Maruhn, Düren
    Entsprechend dieser Einzeltat können sich die Hofberichterstatter des Establishments selbst interviewen. Warum zeigen die hierlebenden Glaubensbekenner keine öffentliche Stärke? Diese berufen sich auf die friedliche Glaubenslektüre, die uns Stimmvolk immer wieder präsentiert wird. Menschen für ideologische Zwecke zu instrumentalisieren, ist das widerlichste, was diese Subkultur zu Stande bringt.
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      "Warum zeigen die hier lebenden Glaubensbekenner" unter diesen, seit Jahrzehnten anhaltenden desolaten Umständen weder Verständnis noch Einsicht oder Rücksicht uns "Ungläubigen" gegenüber? Wieso legen sie im Interesse ihrer eigenen Jugend und der gesamten westl.Gesellschaft nicht endlich ihre integrationsverhindernden, kulturell überflüssigen Apartheidsverhalten ab im Wissen, dass die Mehrheit der Bürger dieses archaische Gepräge niemals mehr will, geschweige denn als Bereicherung ansieht?
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