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Brief an UNO-Generalsekretär Wegen Coronavirus sollen Sanktionen fallen

  • Acht Staaten verlangen von der UNO, dass deren Mitgliedsstaaten laufende Sanktionen aufheben sollen.
  • Die Sanktionen untergrüben den Kampf gegen das Coronavirus. Vor allem die Beschaffung von medizinischer Ausrüstung und Medikamenten sei schwierig.
  • Die Forderung kommt von Russland, China, Syrien, Iran, Nordkorea, Venezuela, Nicaragua und Kuba.

UNO-Generalsekretär António Guterres solle sich dafür einsetzen, dass Sanktionen sofort und vollständig aufgehoben werden, schrieben die Länder in einem gemeinsamen Brief. Sanktionen erlassen haben die USA und viele europäische Länder.

Bachelet: Schwache Gesundheitssysteme Risiko für alle

Vorgestern hatte bereits die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, das Aussetzen von Sanktionen verlangt. Wenn das Gesundheitssystem in einem Land schwach sei, erhöhe dies das Risiko einer weiteren Virus-Ausbreitung für die ganze Welt.

Heute beraten die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) in einer Videokonferenz über gemeinsame Schritte zur Eindämmung der Pandemie und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen.

SRF 4 News, 11:00 Uhr; sda/schl;horm

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Luzius Brotbeck  (LuziBrot)
    Allein in Venezuela starben aufgrund von USA-Sanktionen und damit verbunden mangelnder medizinischer und materieller Grundversorgung, über 40'000 Personen und im Irak über 500'000 Kinder (vgl. US-UNI-Studien dazu). Sanktionen sind letztlich Wirtschaftskriege, welche immer und überall primär die bereits notleidende Zivilbevölkerung treffen. Daher sind umgehend sämtliche Sanktionen gegen: Russland, China, Syrien, Iran, Nordkorea, Venezuela, Nicaragua und Kuba aufzuheben - erst recht jetzt!
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  • Kommentar von Luzius Brotbeck  (LuziBrot)
    Sanktionierte Staaten wie Kuba, China, Russland helfen westl. Ländern wie Italien & Spanien, während andere EU-Staaten, EU, NATO, USA & Co. selbst westl. Länder weitgehend im Stich lassen und selbst in Corona-Krisenzeiten an unmenschlichen Sanktionen (die immer & überall v.a. die Zivilbevölkerung treffen) festhalten und dadurch den Austausch von Medikamenten, Hilfsmitteln & Fachkräften behindern. Solidarität jetzt! Sanktionen sind, im Kampf gegen Corona, aufzuheben (vgl. Appell DKP/jungeWelt).
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  • Kommentar von Martin Iseli  (Martin Iseli)
    China, Russland und Kuba helfen Staaten in der  Coronakrise. Die Medien berichten, dass sie das vor allem aus Propagagründen tun. Was tun unsere politischen Freunde, vor allem die USA? Sie streiten sich um die Höhe des Hilfspakets. In New York zum Beispiel fehlen 20'000 Beatmungsgeräte! Statt zu helfen sanktionieren sie weiter die am schwersten leidenden Staaten. Eine solche Haltung grenzt an Boshaftigkeit. Wir sollten nachdenken, was eigentlich Eigenschaften von Freunden und Feinden sind.
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