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International Brüderpaar «investiert» Rekordsumme in nächsten US-Präsidenten

Die konservativen US-Politspender Charles und David Koch wollen mit 900 Millionen Dollar in den nächsten US-Wahlkampf eingreifen. Ihr Einfluss auf die US-Politik steigt stetig an.

Wirtschaftsmagnat David Koch bei einer Gala in New York im Mai 2014
Legende: Investition mit Rendite? Die Gebrüder Koch (im Bild David) wollen den nächsten US-Präsidenten ins Amt hieven. Reuters/ARCHIV

Grosse Beträge sind üblich, wenn die Gebrüder Koch in der Politik mitmischen. Seit Jahrzehnten greifen sie tief in die Schatulle, um konservative Anliegen und Kandidaten zu unterstützen.

Doch ihre Ankündigung, in den nächsten Wahlen gegen 900 Millionen Dollar zu investieren, bricht alle bisherigen Rekorde. Diesen Betrag haben sie an einem Treffen ihres politischen Spendenetzwerkes in Aussicht gestellt.

Grossinvestoren der US-Politik

Die Gebrüder Koch sind mit ihrer Beteiligungsfirma Koch Industries reich geworden, einem Konglomerat aus Öl-, Chemie und Bergbaubeteiligungen. Ihr geplanter finanzieller Einsatz in den US-Wahlen 2016 übertrifft die bisherigen Wahlkampfgelder der offiziellen Parteien. Die republikanische sowie die demokratische Partei haben im letzten Präsidentschaftswahlkampf je rund 700 Millionen Dollar ausgegeben.

Charles und David Koch erreichen damit ein finanzielles Gewicht, das vergleichbar ist mit dem der Parteien. Ihr Einfluss wächst: Fünf voraussichtliche Präsidentschaftskandidaten der Republikaner waren an ihrem Treffen anwesend.

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36 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Vollmer, Zürich
    Das Beispiel zeigt schön auf, dass in den USA Demokratie eine Farce geworden ist! Wenn man sich mit Geld einen Präsidenten «kaufen»kann, ist eigentlich schon alles zu spät! Und, der neue Präsident wird so ganz sicher eine «lahme Ente» werden, bzw. ein Kopfnicker für die Geldgeber, welche als einzige Gewinner aus der Sache hervor gehen. Verloren hat das Volk! Übrigens, auch bei uns sind die Anfänge erkennbar!
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  • Kommentar von c.jaschko, Bern
    Ich denke wir brauchen gar nicht nachschlagen was Demokratie ist um zu verstehen dass wir hier sehen, keine :-) Wer Geld hat biegt die Demokratie zu seinen Gunsten :-) Es tut mir sehr Leid dass ich keine bessere Beurteilung abgeben kann: Dieser Planet ist ein Witz :-)
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  • Kommentar von D. Becker, Gebenstorf
    Die Amerikaner wollen auch keine staatliche Krankenversicherung, so eine kommunistische Idee aus Europa. Wir sind übrigens viel weiter. Bei uns werden keine Stimmen gekauft. Die SVP gibt am meisten Geld aus, weil es eben nichts nützt bei Wahlen und Abstimmungen. Dafür setzen sie sich dann ein für harte Steuergesetze. Was Apple und Starbucks zahlen bei uns auch keine Steuern?! Aber Bauern, deren Land in Bauland umgezont wird, die müssen den Gewinn abgeben (Rückzahlung von Sozialhilfe?!).
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