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International Burka-Kontrolle bringt Menschenmenge in Rage

In Frankreich ist das Tragen von Burkas in der Öffentlichkeit verboten – wer es trotzdem tut, bekommt eine Busse aufgebrummt. Nun löste die Polizeikontrolle einer verschleierten Frau in der Stadt Trappes Krawalle aus. Ein Jugendlicher wurde dabei schwer verletzt.

Legende: Video Ausschreitungen in Trappes (franz.) abspielen. Laufzeit 0:48 Minuten.
Aus News-Clip vom 20.07.2013.

Die Polizeikontrolle einer Frau mit Burka führte am Freitag in Trappes zu Ausschreitungen. Ihr Mann soll gegen die Kontrolle protestiert und einen Polizisten direkt angegriffen haben. Daraufhin wurde der 21-Jährige festgenommen.

In der Folge belagerte eine aufgebrachte Menschenmenge die Polizeistation. Beteiligt waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft rund 250 überwiegend Jugendliche.

Die Polizei schirmte das Gebäude mit Einsatzfahrzeugen ab und setzte Tränengas ein. Die Protestierenden hätten Steine geworfen und Feuerwerkskörper abgeschossen, hiess es. Ein Jugendlicher wurde von einem Geschoss noch unbekannter Herkunft schwer verletzt.

Geldbusse bei Verstoss

Frankreichs Innenminister Manuel Valls nannte die Gewalttätigkeiten «inakzeptabel» und rief seine Landsleute zur Ruhe auf.

Seit 2011 ist in Frankreich das Tragen von Burkas oder anderen Verschleierungen in der Öffentlichkeit verboten. Dabei tragen in dem Land nur wenige Musliminnen Burka oder Nikab. Werden sie dabei in der Öffentlichkeit erwischt, müssen sie bis zu 150 Euro Strafe zahlen.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    G.Schweizer "Ich frage mich immer wieder,was Menschen wie Sie für Defizite haben müssen,damit so ein Hass auf Fremde entstehen kann" Und ich frage mich stets von Neuem,wie man über andere so urteilen,Dinge unterstellen,Toleranz fordern kann,die man selber nicht hat.Natürlich kann man Medien mit geschl. Augen+Ohren konsumieren,die tägl.unschönen Tatasachen herabspielen od.verleugnen.Stecken Sie ruhig Ihren Kopf in den Sand,so aber sind Sie nicht imstande zu sehen ,wer Ihnen in den Hintern tritt!
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  • Kommentar von Hans König, Häusernmoos
    In 10 bis 15 Jahren wird dies auch in der Schweiz passieren und in 50 bis 70 Jahren werden die Christen in Europa langsam aber sicher verträngt. Ein Verdienst der links domierten Regierungen und der Kuschelparteien.
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  • Kommentar von Walter Meier, Zürich
    Das Grundproblem besteht meiner Meinung nach darin,dass wir Europäer uns mit Respekt anpassen wenn wir in ein fremdes Land gehen. Da aber diesen Leuten bereits im Kindesalter beigebracht wird, sie stehen über uns Christen und der Islam sei der einzig wahre Glaube kommt es nun zu solchen Ausschreitungen. Unser Staat fürchtet doch bereits jetzt Angriffe und handelt diesbezüglich nicht. Ich sehe düstere Zeiten auf uns zukommen...
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    1. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Aus fen Punkt gebracht!
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