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International Burkhalter trifft sich mit Putin – Thema ist die Ukraine

Didier Burkhalter besucht heute Mittwoch als Vorsitzender der OSZE den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er will mit Putins Hilfe die Lage in der Ukraine beruhigen.

Porträt von Putin.
Legende: Wird Burkhalter den russischen Präsidenten Putin besänftigen können? Keystone

Die Bemühungen um eine diplomatische Lösung der Krise in der Ukraine laufen auf höchster Ebene.

Heute Mittwoch trifft sich der Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Didier Burkhalter, in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Begleiten wird ihn der OSZE-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Tim Guldimann.

Bei dem Vermittlungsversuch wird es darum gehen, wie die Lage vor der Präsidentenwahl am 25. Mai in der Ukraine beruhigt werden kann.

Guldimann, Schweizer Botschafter in Berlin, bestätigte am Dienstag die Pläne der OSZE, vor der geplanten Präsidentschaftswahl in der Ukraine die Zahl der Wahlbeobachter stark zu erhöhen.

Bislang seien rund 150 Beobachter im Land. Während der nächsten Wochen solle deren Zahl auf 1000 steigen, sagte Guldimann. So will die OSZE einen ordnungsgemässen Ablauf der Abstimmung sicherstellen.

20 Kommentare

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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Herr Putin wird Didier nur deshalb empfangen, um sicher feststellen und festhalten zu können, dass auch die kleine Schweiz sich erfrecht, gegen ihn zu hetzen.Somit wird er in späteren Zeiten auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn er seinerseits Sanktionen auf EU + die Schweiz verhängen wird. Er wird ab gestern, die Schweiz in keiner Weise weiter in Schutz nehmen, ob sie nun nicht Mitglied der EU ist oder ob sie noch so kleine und "hilflos" ist. Putin braucht keinen Krieg um zu gewinnen!
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Unser Aussenminister BR - Burkhalter muss Putin nicht besänftigen , dieser kennt seine Möglichkeiten und Rechte sehr genau - er wird dem BR mitteilen , dass die neutrale CH nichts von ihm zu befürchten hat, und dass er sich auf die neuen Eisenbahnzüge von ST- R freut.
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  • Kommentar von Thomas Aleev, St. Gallen
    Liebe Schweier,ich bin froh ,wenn ich ihr Kommentare lese.Das ist unbegreiflich wie EU Medien und Politiker blind und taub sind. Ukrainische Medien und Staatsanwaltschaft habe heute selbst bestätigt,dass Polizei in Odessa in Massenmord beteiligt war. Nirgendwo im TV habe ich gesehen, dass Westpolitiker die Ermordung der eigenen Bevölkerung durch die Verbrecher-Regierung in Kiew verurteilt haben. Ich hoffe dass heute Herr Burkhalter in Moskau einen Schritt in Richtung Frieden weiterkommt.
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