Bus stürzt in Schlucht: 48 Tote

In Guatemala ist es zu einem schweren Busunglück gekommen. Mindestens 48 Menschen kamen dabei ums Leben. Dutzende wurden verletzt. Die Unfallursache ist noch unklar.

Der zerstörte Bus in einer Schlucht.

Bildlegende: Auch der Busfahrer ist bei dem Unfall ums Leben gekommen. Keystone

Der Bus kam auf der Strecke zwischen San Martín Jilotepeque und Chimaltenango von der Fahrbahn ab und stürzte mindestens 75 Meter in eine Schlucht. Zahlreiche Rettungskräfte waren an den Bergungsarbeiten in dem schwer zugänglichen Flussbett beteiligt.

Unter den Toten seien auch Kinder. Rund 30 Schwerverletzte würden im Krankenhaus in Chimaltenango behandelt. Ihr Zustand sei zum Teil kritisch. Der Fahrer des Busses sei etwa fünf Minuten nach dem Unfall an der Unglücksstätte seinen Verletzungen erlegen, wurde ein Augenzeuge zitiert.

Nach dem schweren Unfall ordnete Präsident Otto Pérez Molina eine dreitägige Staatstrauer an. Die Flagge auf dem Verfassungsplatz in Guatemala-Stadt werde auf halbmast gesetzt, sagte Regierungssprecher Francisco Cuevas.

Die Unfallursache ist noch unklar. Die Zeitung «Prensa Libre» berichtete, möglicherweise hätten die Bremsen versagt.