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International Chávez-Kronprinz Maduro steht für Amtsübernahme bereit

Nach dem Tod von Hugo Chávez gilt er als dessen Wunsch-Nachfolger: Nicólas Maduro. Vom verstorbenen Präsidenten wurde der ehemalige Busfahrer beauftragt, seine sozialistische Revolution weiterzuführen. Doch auch andere schielen bereits auf das oberste Amt im Staat.

Nicolás Maduro
Legende: Er trauert um einen Freund: Nicolás Maduro. Reuters

Venezuelas Staatschef Hugo Chávez ist tot – wer wird sein Nachfolger? Beste Chancen hat Nicolás Maduro. Denn während der monatelangen Abwesenheit des krebskranken Chávez stand der Vizepräsident bereits im Rampenlicht der Politik.

Beobachter hatten zwar auch andere Kandidaten für die Nachfolge ausgemacht – wie dessen Bruder Adán. Doch während der Krebserkrankung des Präsidenten konnte Maduro seine Position noch stärken.

«Meine Meinung ist absolut und unumkehrbar. Ihr solltet Nicolás Maduro wählen.» Dies hatte Chávez im Dezember gesagt – vor seiner letzten Reise nach Kuba. Dort unterzog er sich einer Chemotherapie. Sein Freund Maduro hatte ihn am Krankenbett besucht.

«Seht, was Nicolás der Busfahrer alles schafft»

Vor seiner Ernennung zum Vizepräsidenten war Maduro sechs Jahre lang Aussenminister. Der ehemalige Busfahrer und Gewerkschafter wurde zu einem Vermittler des Staatschefs, um die Beziehungen mit freundlich gesonnenen Staaten weiter zu verbessern. Er schloss etwa Abkommen mit Russland, China und dem Iran und kritisierte – wie Chávez – den «Imperialismus» der USA.

«Seht, was Nicolás der Busfahrer alles schafft», pries ihn Chávez. Und nun könnte der 50jährige auch noch Präsident werden.

Legende: Video SRF-Korrespondent Ulrich Achermann zur Frage: Wer war Chávez? abspielen. Laufzeit 0:39 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 06.03.2013.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
    Nicolas Maduro ist eher eine kleine Nr. im Kandidatenkarussell. Er wird die Wahl wohl schaffen aber ob er sich dann auch halten kann ist eine andere Frage. Die Bewegung wird sich nach spätestens einer Legislatur in viele Gruppen u. Fraktionen spalten wie bei den Peronisten in Argentinien. Nicht zu vergessen das Militär welches eher auf den Präsidenten des Kongresses setzen wird.
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