China: Anschlag auf Parteibüro der Kommunisten

Vor einer Zentrale der Kommunistischen Partei in Nordchina sind mehrere Bomben detoniert. Mindestens ein Mensch wurde getötet.

Polizei und Feuerwehr haben die Strasse vor dem Parteigebäude gesperrt.

Bildlegende: Feuerwehr und Polizei haben den Ort des Geschehens grossräumig abgesperrt. Keystone

Vor der Zentrale der Kommunistischen Partei in der nord-chinesischen Stadt Taiyuan sind mehrere Sprengsätze detoniert. Mindestens ein Mensch wurde getötet und acht weitere verletzt, wie die chinesischen Staatsmedien mitteilen.

Die staatliche Nachrichtenagentur zitierte einen Augenzeugen, der dichten Rauch und viele Trümmer eines vor dem Gebäude geparkten Kleinbusses gesehen habe. Medien aus Hongkong berichteten unter Berufung auf nicht näher benannte Kreise, dass acht selbstgebastelte Sprengsätze detoniert seien. Ein weiterer sei entschärft worden. Nach unbestätigten Berichten wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Ende Oktober waren am Kaiserpalast in Peking bei einem Anschlag fünf Menschen getötet worden. Ein Geländewagen fuhr in eine Menschenmenge, prallte danach in einen Brückenpfeiler und ging in Flammen auf. Das chinesische Politbüro vermutet, dass der Anschlag von islamistischen Terroristen aus der westchinesischen Provinz Xinjiang verübt wurde.